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2 (1826) Von der Verschwörung des Catilina bis zum Untergang des weströmischen Reichs / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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"©«(m« 1 ' t5cr Mosa kamen Gesandte an Cäsar, welche zuunterhandeln verlangten. Wein wahrend der UntereHandlungen wurde die römische Vorhut, bestehend aus5ooo Reitern, von 800 Germanen angegriffen. DieRömer kamen in Unordnung, weil ihnen die neue Fcchdart ungewohnt war. Denn die Germanen spränge»nach ihrer Sitte von den Pferden und stachen die Pferde-er Römer von unten nieder. Die römische Rcitereywendete sich zur Flucht, die erst aufhörte, als sie die-Legionen erreicht hatte.

Nach diesem unvermuthcten Anfall behielt Cäsar diegermanischen Abgesandten zurück und marschirte gegendas feindliche Heer. Die Reiterey mußte den NachzuZbilden, weil sie noch allzubestürzt war.

Nach einem Eilmärsche von acht Meilen, erreichteCäsar, der in drey Treffen marschirte, das feindlicheLager. Diese unerwartete Bewegung sezte die Geringncn in Schrecken und Verwirrung; sie konnten nichteinig werden, ob man gegen die Römer ausrücken, sichim Lager vertheidigen oder durch die Flucht retten sollte.Während dieser Unschlüssigkeit brachen die Römer i»das Lager ein. Nur wenige sezten sich zur Wehre, meisten nahmen zerstreut die Flucht, zu deren Verfol-gung Cäsar die Reiterey abschickte. An dem Jusan»mcnflusse der Mosa und des Rheins wurden sie einge-holt und größtenteils niedergehauen. Viele spränge»ins Waffex und wurden von den Fluchen verschlungen.Das Heer der Germanen war 43o,oou,Köpfe stark gt'Descii, vpn denen nur wenige in ihre Hcimath cu»kamen.'