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Aus den „Wundern des Himmels," II. Abth.
ierucs ausgehende ist der nördlichere. Dieß gibt den Pofltionswinkel gleich 144".37 und, Be- die Distanz 6".50. Im Jahre 1730 beginnen Herschel's d. ä. Mikrometermessnn-
kwür- gen dieses Sterns, später die von Struvc (1819 — 1822), Herschel d. j.,
. Be- South niid anderen, so daß sich namentlich in den letzten 30 Jahren ein reicher
zum Schatz von Beobachtungen gesammelt hat. Besonders interessant sind die Beobachtun-
nngen gen in der Nähe des Perihels des Begleiters, welches in die Mitte des I. 1836
Spur fiel. Schon zu Anfang des Jahres 183-1 war wegen der Nähe beider Sterne die
i und Messung sehr schwierig, und im I. 1835 konnte man die Duplicität kaum durch die
Im allerbesten Fernrohre wahrnehmen. Im December dieses Jahres und zu Anfang des
er im nächsten war Hetschel d. j., welcher damals am Cap der guten Hoffnung beobach-
Lom- tete, weder mit einem Refraktor von 5 Zoll Oeffnung, noch mit dem zwanzigsüßigen
aliger Spiegelteleskope im Stande auch nur eine längliche Gestalt des Hauptsterns zu er-
kxinx kennen. Capit. Smpth sah den Stern um diese Zeit gleichfalls einfach. Im Mai
rd n 1836 bemerkte Herschel wieder ein Hervortreten des Begleiters, doch war eine Tren-
der, nung beider nicht möglich. Struve dagegen, der den Stern gerade während dieser
dieser ganzen Periode mit dem großen Dorpater Refraktor sehr aufmerksam verfolgte, sah ihn
nie einfach, sondern immer getrennt. Seit 1836 ist die Distanz fortwährend im Zw-irnen- nehmen begriffen. Bahnbestimmungen haben wir außer der obigen von Mäkler nochvon I. Herschel und Hind.
1779 N°ih erwähnen wir hier einiger sehr merkwürdigen Doppelsterne, deren Bahnen
bla„. zwar noch nicht genau bekannt sind, die aber in anderer Beziehung Interesse bieten,
g im Hieher gehört 7 Andromeda. Herschel d. ä. beobachtete ihn zuerst im I. 1779.
„Ae Der hellere Stern ist roth, der kleinere grün, und sie bieten, durch ein lichtstarkes
nnqen Fernrohr gesehen, vermöge des auffallenden Farbenkontrastes ein überraschend schönes
^ ^ Bild. Struve fand im I. 1842 mit Hilfe des großen Refraktors zu Pulkowa,
chnet. daß der kleinere der beiden Sterne selbst wieder ein Doppelstern ist, aber von so ge-
Die ringer Distanz ('/? Sek.) und so schwer zu trennen, daß er unter die feinsten Ob-
j jekte dieser Art am Himmel zu zählen ist.
z ^ Der Doppelstern Nro. 1263 in Struve's Verzeichnisse, — 128" 51)
hesz Dekl. — 42" 14^ (für 1850) ist für uns bemerkenswerth, weil wahrscheinlich
rnkler beide Sterne einen der sehr seltenen optischen Doppelsterne bilden. Er wurde von
Struve gefunden, und bereits mehrfach beobachtet. Die Messungen ergaben:
Zahl-
Struve
1828.4
Pos.-W. -- 359°.0
Tust. 4".9
l uns
1831.3
4.9
7.1
ig ist
1832.3
7.3
7.5
rihels
1833.3
8.0
8.0
beide
1834.4
8.4
8.9
oder
1835.4
9.3
9.6
elfter-
Bishop
1841.3
13.2
14.3
^ Versucht man diese Beobachtungen graphisch darzustellen, so steht man, daß sich
, des die ganze Bewegung bis auf sehr geringe Abweichungen, die ganz gut in den Beob-
^^ achtungen selbst liegen können, durch ein geradliniges Fortrücken des einen Sternes
ectioi, E 0".69 jährlich erklären läßt, während der andere ruhig steht. Die Bewegung
,on 7 scheint dem zu Folge keine Revolution um den fixen Stern zu sein, sondern in die
dem ^"ße der sogenannten eigenen Bewegungen der Fixsterne zu gehören, und es ist
reitia. ^Min zu zweifeln, daß beide Sterne fort und fort ihre gegenseitige Distanz vergrößern
reuen ^ die charakteristische Eigenschaft, einen Doppelstern zu bilden, ganz verlieren wer-
rtaloa ^> 1 . Das Minimum der Distanz von etwa 2 bis 3 Sekunden dürfte um das Jahr
thält. ^23 stattgefunden haben.
vor- Der Doppelstern 7 nördliche Krone ist eines der feinsten und schwierigsten Ob-
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