Vorwort zur vierten Auflage.
XVII
Solcher anregender statistischer Schriften (deren Verfasserselbst angaben, dass ihnen unser Buch mannichfach nützte) liegennicht nur in deutscher, sondern auch in englischer, italienischerund französischer Sprache vor; ja es ist unser Handbuch sogar in dasRussische übersetzt worden. Ebenso ward ihm häufig die Ehre zuTheil, als Quelle citirt zu werden. Es ist dies selbst in officiellenActenstücken geschehen, welche dem britischen Parlamente inBlaubüchern vorgelegt worden sind. Auch hatte sich der Verfassergar mancher persönlicher Zeichen der Anerkennung zu erfreuen,unter denen die Verleihung des Diploms als Ehrenmitglied desRuthes der kaiserl. russischen Universität zu Charkow besonderszu erwähnen ein Act der Schuldigkeit ist.
Indem wir schliessen, können wir es uns nicht versagen, allenDenjenigen hier noch öffentlich zu danken, welche uns bei derBearbeitung dieses Buches unterstützten. Es wäre geradezu un-möglich gewesen, das Werk so weit zu verbessern und zu vervoll-ständigen , wie es hier vorliegt, ohne die thatkräftige Mitwirkungerfahrener Männer in den einzelnen Ländern selbst, um derenStatist. Darstellung es sich handelte. Einer Hülfe haben wir indessnoch besonders zu gedenken, — einer Hülfe, die sich nicht auf ein-zelne Abtheilungen des Buches beschränkte, sondern durch alleAbschnitte desselben die gleiche blieb. Es ist diejenige, welche demVerfasser in jeder Beziehung durch die mannichfachen Bemühun-gen der Verlagshandlung geworden. Ganz besonders ist er HerrnKarl Schwarz, Procuraträger der Handlung, für die nicht genugzu würdigende, unendlich mühsame Arbeit der steten Correcturen-revision zu Dank verpflichtet. Aber auch die Setzer des Bucheshaben mit Einsicht und Unverdrossenbeit zum gleichen Ziele ineiner Weise mitgewirkt, welche nur derjenige nach Verdienst wür-digen kann, der sich schon öfter im Falle befand, Schriften solcherArt in Druck zu gehen. Wenn das gegenwärtige Buch freier istvon Druckfehlern, als die meisten andern Werke dieser Art, undwenn überdies die sparsamste Benützung jedes Raumes stattfand,und doch die Uebersichtlichkeit stets gewahrt wurde, — Vorzüge,welche dem Werke selbst wesentlich zu gut kommen, — so ver-danken wir dies den Setzern, dem Corrector und dem die Revisionbesorgenden Geschäftsführer der Handlung. Der Verfasser würdeglauben eines Unrechtes sich schuldig zu machen, wenn er dieseLeistungen unerwähnt Hesse.
Frankfurt a. M., 28. März 1865.
G. Friedr. Kolb.