hatte, sandte ElchancS, einen seiner Emire, miteinem Heere gegen Zkenigordon, der die Deutschen indiesem Schlosse belagerte. Acht Tage hindurch vertheildigten sich diese trotz des großen Wassermangels mitbewundernswcrther Ausdauer, bis sie von ihrem An-führer Reinold schändlicher Weise verrathen wurden.Dieser zog mit einigen Vertrauten unter dem Vor-wände, einen Ausfall zu machen, aus dem Schlosseund ging sofort zu den Türken über. Xcnigordon wardvon diesen mit Sturm erobert, alle Kreuzfahrer nieder-gehauen und nur die Kinder beiderlei Geschlechts indie Sklaverei nach Jconium abgeführt.
Niederlage der Kreuzfahrer vor Nicäa.
Als die Kunde von der Niederlage ihrer Mitbrbderim Lager der Kreuzfahrer zu Helenopolis ankam, wardvon diesen Rache au den Türken beschlossen. Die Füh-rer, unter denen insbesondere Walter Habenichts,Na im und von Bruis, Folker und Walt hervon Brctcuil genannt werden (denn Peter vonAmiens war -noch zu Eonstanrinopel), mußten, umnicht für feig gehalten zu werden, der tobenden Mengenach langem Zögern nachgeben und das Krcuzheer ge-gen Nicäa zu führen versprechen. Die Mönche. Wei-ber, Greise und Kinder wurden im Lager zurückgelassen,während die streitbare Mannschaft, aus' 500 Reiternund 25000 Fußgängern bestehend, und in sechs Solen-nen getheilt, gegen Nicäa aufbrach. Das christlicheHeer mußte einen dichten Wald zurücklegen, um in dieEbene von Nicäa zu gelangen. Gleichzeitig mit dem-