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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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zgp Hier nahm der Mangel von Tag zu Tage über-egeft ^nd und brach bald in eine Hungersnotb aus, soden gewöhnliche Lebensmittcl nur von den Reichem^or- "" Heere erkauft werden konnten, die Nennern dagegenv die ^s Fleisch von Pferden, Kameelen, Eseln, Mäusen,n g. gekochte Thierhäute und selbst Baumrinde zu essen sich^cer, genöthigt sahen. In dieser äußersten Noth bemächtigteam- ^ mancher Pilger solche Mutlosigkeit, daß sie sichdie- "" Stricken von den Mauern herabließen und unterl die großen Gefahren nach Alerandrekke flüchteten. Sie

und wurden von den ausharrenden Kreuzfahrern mit demnds Manien Strickläufer gebrandmarkt und späterhinst in "°u dem Papste Pascha! is II. mit dem Kirchenbannek ihr ^iegt. Ihre schimpfliche Flucht hatte nicht nur die

iste» ^vlgc, das Kreuzheer zu vermindern, sondern auch dieein, ""gleich wichtigere, die aus dem Abendlande heranzie-eiten ^nden Pilger in ihrem Marsche aufzuhalten und durchestm ^re übertriebenen Darstellungen zum Umkehren zu ver-lier- ""lassen. In der allgemeinen Noth ward Bohemund,rück- der kräftigste der Fürsten, mit dem Oberbefehle be-klau- ""htragt, und Alle schwuren ihm unbedingten Gehor-Tag und Ausdauer. Von diesem Tage an ward denz bc- Türken ein hartnäckiger Widerstand entgegengesetzt und

An- ^vhemunds rastlose Thätigkeit vereitelte auch den

,d er ^uthlosen die Möglichkeit des Ausrcißens.

>attt/ Die entkommenen Strickläufer, unter ihnen Grafr dir Stepha,, von Blois und Wilhelm von Gran-n dll ^imaisnil, hatten unterdessen das von dem KaiserAlerius den Kreuzfahrern zu Hülfe geführte griechi-