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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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hier wurde ihrer nicht geschont und so lange mit demNorden fortgefahren, bis auch der letzte gefallen rvar.Jetzt wurden die Juden in der Synagoge, wohn, siessch geflüchtet hatten, verbrannt, und hieraus jedes Haus,^nzeln durchsucht, geplündert und Greise, Weibe,,' undMinder mit unerhörter Wuth geschlachtet. Von 70,000Nenschcn blieben nicht so viele am Leben, um die Leichenihrer Glaubensgenossen zu beeidigen und auch diejenigen,welchen Graf Raimund von Toulouse freien Ab-äng zugesichert harre, wurden am folgenden Morgen,Einem allgemeinen Beschlusse gemäß, ermordet.

Schlacht bei Ascalon ").

Die Nachricht von der Eroberung Jerusalems durchhie Kreuzfahrer verbreitete allgemeinen Schrecken unterUngläubigen. Die Emire von Syrien, zu schwach,sich der Ucbermacht der Franken zu widersetzen, sen-kten Eilboten an den Sultan von Egypten, um denNarsch si-iiieS Heeres zu beschleunigen, dessen Reihen^ durch ihre Strcitkräfte vermehrten. Dieses Heernäherte sich der Stadt Mcalon in Eilmärschen. Als^ Gaza erreicht hatte und die Kunde hievon nach Je-^lalcrn kam, traf König Gottfried Rüstungen zur^gcuwchr. Er zog seinen Bruder Eusiach und Tan-E^eo, welche auf einer Unternehmung gegen Naplus^griffen waren, an sich und forderte alle Fübrcr aus,^ mit ihm zur gemeinsamen Vertheidigung gegen die^gyptier zu vereinigen. Herzog Robert von der^vrniandie und Graf Raymund von Toulousetigerten sich unter verschiedenen Vorwändcn, dem*

M. s. v. K a u sler' s Schlachtenatlas. Mittclalter, 6 s Bl.

1699.