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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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Grade abgeneigt waren. Um dieselbe Zeit flüchtete sichMv salb ah, dessen Vater Chalaf, Abu Taherrrwvrdct hatte, zu dem Fürsten Tancrcd und fordertedirsen auf, sich der Stadt Apamca zu bemächtigen.^an er cd rückte mit einem Theile seiner Strcitkräftedieselbe und zog, weil er durch wiederholte AngriffeZiel nicht zu erreichen vermochte, einen Wall um^ ganze Stadt, so daß Abu Taher bald durch Hun-8br gezwungen ward, dieselbe unter der Bedingung^ übergeben, daß weder ihm noch den Sarazenen der"^satzung irgend ein Leid geschehen solle. Tancred^elt diesen Vertrag, die in der Stadt befindlichen^affinen aber gab er der Wuth der Sieger preis.

Eroberung von Belgrad.

Herzog Bvleslaw von Polen hatte, wahrend^ selbst einen Angriff der Böhmen zurückwich, denFeldherrn Scarbimir gegen die Pommern Zu Fc,'reschickt; als dieser, ohne die Feinde zum Treffen ge-nöthigt zu haben, nach Polen zurückkehrte, beschloß^leslaw, sich in Person gegen die Pommern zubilden. Seine Absicht war hauptsächlich auf Erobe-eines feste» Platzes an der Ostsie gerichtet. Kol-^>'gs Starke hatte er kennen gelernt, daher wendete ergegen Belgrad, eine reiche, minder feste Stadt, die^ bon allen Seiten einschloß und hierauf zur Ueber-8§be aufforderte. Allein seine Herolde wurden von denEinwohnern mit Verachtung zurückgewiesen. SofortBoleSlaw die Gräben der Stadt ausfüllen undv- Kanzlers Wörter-, d. Schlachten. IV. Bs. 7

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