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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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hin, diese mit Sturmlcireru ersteigen zu wollen, umdesto rascher in die Stadt zu dringen. Allein die Sa-razenen wiesen diesen Angriff zurück und knüpften zugleicher Zeit Unterhandlungen an, um Zeit zu gewin-nen. Sobald die Nacht hereinbrach, erhob sich demThurme Eustach's gegenüber in der Stadt ein höhetMast, an welchem ein Kranz von Werg, bestrichenmit Harz, Erdpech, Wachs und Fett befestigt unddurch griechisches Feuer entzündet ward. Dieser KranZward pon den Sarazenen mit großer Gewalt gegenden Thurm Eustach's geschleudert, den er sogleich in >Brand steckte, ohne daß es den Christen möglich war,

». die Flamme zu löschen. Auf gleiche Weise gelang e§ ^bald darauf den Tyricrn, auch des Königs Thurm i^Brand zu stecken, wobei viele ausgezeichnete Ritter dasLeben verloren. Als um dieselbe Zeit ausgeschicktStreifcorps die Kunde brachten, es nahe der EmirToghrekin an der Spitze eines damascenischen Hee-res von 20,000 Mann zum Entsatze von Tyrus, stbeschloß König Balduin nach Anhörung seines Kriegsrathes, die Belagerung von Tyrus nach viermonatli- ,chcr Dauer aufzuheben und über Akkon »ach Jerus^ !sein zurückzukehren.

itio-im. Eroberung von Atsareb (Sarcpta).

Fürst Tancred zog, weil der Fürst Rodva"sich Feindseligkeiten gegen ihn erlaubt hatte, vor dtunweit Haleb gelegene Stadt Atsareb, welche von eintauserlesenen türkischen Besatzung vertheidigt ward.von außen Hesichers zu seyn, umgab Tancred sti§