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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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die Verbündeten, die sich diesem bei Warenstadt unweitQuedlinburg am 21. Fcbr. entgegengestellten und gänz-lich geschlagen wurden.

Pfalzgraf Siegfried ward tödklich verwundet, Graf83ip recht von Groitsch gefangen. Die übrigenTheilnchmer flehten die Gnade des Kaisers an, und er-hielten sie, mit Ausnahme des Herzogs Lothar vonwüchsen, der sich erst später auf dem Reichstage zuMorms unterwarf,

Niederlage der syrischen Christen amI ordan.

Um den Fortschritten der syrischen Christen Einhalt?u thun, ertheilte der Sultan von Bagdad den Für-sten von Mosul, Sandschar und Damasc Be-llst, ein Heer von 30,000 Mann aufzubringen undverheerend m Syrien einzufallen. Dieses Heer marschirteüber das phönizische Gebirge nach Liberias und nahm6» der südlichen Spitze des galliläischcn Meeres einehefte Stellung. Während drei Monaten verheerte es vonb'er aus das christliche Land und brachte die den Chri-sten unterworfenen Sarazenen zur Empörung. König^ alduin I. von Jerusalem wartete die Streilkräfteber Fürsten von Antiochia, Edessa und Tripo-lis nicht ab, sondern eilte mit 700 Reitern und 4000Mann zu Fuß von Akkon aus den Türken entgegen,^ie unbesonnene Hitze, mit welcher Balduin vor-vuckte, führte ihn in einen Hinterhalt der Türken, wo-

er 1500 Mann verlor. Der Rest der Christen ergriff

1113 ,

so. Juni.