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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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daß er der zunehmenden Zahl der Türken nicht in dieLänge würde Widerstand leisten können, setzte er denKaiser Alerius, der ihm mit einem zweiten Heere zuHülfe eilte, hicvou in Kenntniß. Sobald dieses in dieLinie eingerückt war, kam es aufs Neue zum Kampfe,der durch die Tapferkeit des jungen Niccphorus,eines Neffen des Kaisers, zum Vortheile der Griechen6ch entschied, und sich mit einet vollständigen Nieder-er der Türken endigte.

Schlacht bei Polybotus.

Kaiser Alexius hatte auf dem Marsche nach Amo,eium und Philomclium eine Menge Gefangener aus denHänden der Türken befreit. Auf dem Rückzüge, den^ in einem dichtgeschlvssenen Vierecke antrat, führte erdas Gepäcke, die befreiten Weiber und Kinder in derGlitte mit sich und hinterlegte auf solche Weise gedeckthegen die Angriffe der Türken, das ebene Land bis zud^ Stadt Polybotus. Ihm folgte der Türkenhäupt-Monolyc bis in die Nähe dieser Stadt. Alsdas griechische Heer auf einer Ebene befand, welcheder einen Seite durch Polybotus und eine Hügel-^he, auf der andern durch einen See bcgränzt ward,schienen die Türken plötzlich in mehrere Corps ge-eilt, auf den Höhen, während leichte Strcifcorps sichder Rückzugslinie der Griechen zeigte» und diese"u Rücken bedrohten.

Kaiser Alexius setzte dem ungeachtet seinen Rück-äag in Ordnung fort, ohne von den Türken angegriffen

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