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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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Zu bemächtigen beschloß. Diese Stadt lag auf einemHeilen und unzugänglichen Felsen, nach welchem nurEin enger Weg führte, auf welchem der Transport derBelageruligsmüschinen unmöglich ausgeführt werdenkonnte. Der Kaiser, den diese Schwierigkeit anfangsZurückschreckte, beschloß endlich einen Versuch, sich desPlatzes durch eine Kriegslist zu bemächtigen. Zu die-krar Ende sonderte er von dem Heere zwei Corps abu»d stellte sie unter den Befehl zweier zuverlässigenFührer. Das eine dieser Corps legte sich in einenWald in Hinterhalt, der sich bis an den Berg erstreckteUnd durch welchen der oben bezeichnete Weg führte.

zweite Corps erstieg den Berg auf diesem WegeUnd traf Anstalten zum Angriffe der Stadt. Als dieSatzung das zweite Corps der Griechen ansichtigluard, verließ sie die Stadt und warf sich demselben^lgegc,,; dieses wendete sich dem erhaltenen Befehle ge-*Uuß zur Flucht und zog die verfolgenden Türken durchWald Hinter sich her bis in die Ebene. Sobald^ Türken den Wald hinterlegt hatten, besetzte das^ste Corps der Griechen den einzigen gangbaren Weg;^ zweite Corps der Griechen machte Halt und griff^ Türken an, die, von zwei Seiten angefallen, theilsSttödtct, theils gefangen wurden. Sozopolis, ohne Be-^hung, und somit keines Widerstandes fähig, ward vonGriechen erobert und diente für den Lauf dcs gan-Feldzuges dem Kaiser zum festen Waffcnplatze.

Kanzlers Wbrterb. d> Schlachten. IV. Bh. 10