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schleunige Hülfe zu bitten, der auch unverzüglich 10,000Moreberhen zu ihrem Einsätze abschickte. König Al-sons, von denselben aufgefordert, die Belagerung auf-zuheben, schwur öffentlich und unter großen Feierlich-sten, nicht eher von Fraga abzuziehen, bis er dieseStadt eingenommen habe, besiegt seyn würde oder seinenTod gefunden. Zwanzig Barone seines Heeres leistetendenselben Eid. Als bald darauf das überlegene Heer derSarazenen sich näherte, nahm Alfons eine festeTeilung, in welcher er den Angriff der Feinde abzu-warten beschloß. Hier kam es zum Kampfe, in wel-chem die Christen während drei Tagen und Nächten die^"griffe der Sarazenen hcldcnmüthig zurückwiesen; amMitten Tage erschien Graf Robert »»vermuthet imZücken der durch den langen Kampf erschöpften Feindeschlug sie in die Flucht. Die Einwohner von Fraga,dadurch geschreckt, erboten sich gegen billige Bedingun-gen zur Uebcrgabe. All in Alsons wies ihr Anerbie-Zurück und schwur, nur seinem Schwerte die Erobc-*u»g Stadt verdanken zu wollen. Daher baten dieEinwohner von Fraga den König Ali und andere sara-öEnische Fürsten aufs Neue um Hülfe. A l i sendete einweites zahlreiches Heer nach Spanien, das, durchMehrere Fürsten dieses Landes verstärkt, sich dem christ-l'che,, H^e näherte. Die Sarazenen theilten ihr HeerW fünf Schaaren, von denen die erste aus 200 mit^bensniitteln bcladenen Kameelcn bestand; diese Beute^Ute die Christen reizen und sie den übrigen Schaarendie Hände liefern. Diese Kriegslist gelang. AISKönig Alsons seine Feinde anrücken sah, ertheilte erKauslers Wörtcrb. b. Schlachten. IV. Bb. 11