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1158.ss. Au>z. <
der fränkischen Fürsten, brach sofort auf und eilte nachAntiochia zurück.
Schlacht bei Northallerton (die Banner-schlacht genannt).
Kbnig David von Schottland, welchem der Kö-nig Stephan von England ,chic Grafschaft Nort-humberland versprochen, und spcher wieder verweigerthatte, drang an der Spitze eines 27,000 Mann starkenHeeres in die Grafschaft Uorkshirc ein, wo er wederder Kloster und Kirchen, noch der Frauen, Kinder undWehrlosen ' schonte. In dem allgemeinen Elende, dasdurch die Schotten verbreitet wurde, erhob sich der be-jahrte Erzbischof Thür st an von Uork und sammeltedie nordischen Barone um sich. Sie erschienen zu Uorkmit ihren Vasallen, wo auch die Landpfarrer mit ihrenGemeinden sich einfanden, und beschloßen, den Auffor-derungen Thurstans zu entsprechen und, da KönigStephan durch einen Ausstand in Süd-England ftß-gehalten ward, aus eigenen Mitteln sich ihrer Feindezu entledigen. Erzbischof Thrustan erhob die Fahneseines Stiftes zum Banner. Dem Carrocio der Lom-barden ähnlich, war auf einem Hecrwagcn ein großer'Mast aufgerichtet, an welchem ausser der Stiftsfahnedes heiligen Petrus noch zwei geistliche Paniere befe-stigt waren. Auf der Spitze des Mastes befand sichein Kästchen mit Reliquien, das nach dem Glaubtjener Zeit, die Vertheidiger des Banners unverwundbarmachen sollte. Als die Engländer Kunde erhielten vondem Anmärsche der Schotten, stellten sie sich, da