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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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umherirrten, wurden gefangen. Unter diesen befand sichKönigsEnzius, nebst einer Menge Edler und Bürgeraus Mvdena.

Treffen bei Mansura. ^

König Ludwig IX- wies alle Friedensanträge^s Sultans von Egypren zurück und rückte an derspitze seines aus 60,000 Mann bestehenden HeeresSegen Mansura vor. Ein schwer zu überschreitenderNilarm trennte das Kreuzheer von dem der Saraze-nen. welches jenseits dieses Armes, Mansura deckend,feine Stellung genommen hatte. Unter täglichen Ge-fechten bemühten sich die Christen, eine Brücke überd'esen Nilarm, Aschmum genannt, zu schlagen, wäh-rend die Sarazenen ihre Arbeiten theils durch griechi-fches Feuer, theils durch Einreißen wieder zerstörten,ffuter solchen Bemühungen verstrich ein ganzer Mo-"" und schon begannen die Christen daran zu zwei-f^u, ob es ihnen je gelingen würde, Mansura zuReiche,,, als ihnen durch einen Beduinen eine Furlh^Zeigt ward. Mitten in der Nacht setzte sich der^»ig mit seinen beiden Brüdern und der ganzen Rei-in Marsch und nur der Herzog von Burgunddem Fußvolke blieb zur Deckung des Lagers in^selben zurück. Der ungestüme Graf von ArtoisZollte zuerst mit seiner Schaar übersetzen; der König,heftigen Charakter seines Bruders kennend, suchted^gebens ihn bei sich zurückzuhalten und ließ ihn end-^ gewähren, nachdem er ihm auf das Evangelium^schworen hatte, jenseits die Ankunft der übrigen

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