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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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S44

1257.

König. Ein Trupp Westfriesen brach aus dem H>^terhalte hervor, verjagte das Gefolge des Königs,hieb diesen, all seiner Bitten nicht achtend, nieder»Erst im westfriesischen Lager, wohin sie seine Leicheschleppten, ward Wilhelm erkannt. Die Westfriest^obwohl betroffen über diese Entdeckung, beschloßen glci^Wohl ihren Vortheil zu benutzen, und das seines^rers beraubte holländische Heer zu überfallen. In di^sein herrschte solche Mutlosigkeit und Unordnung,die Westfriesen einen leichten Sieg erkämpften undHolländern eine vollständige Niederlage beibrachten»

Treffen bei Mühldors.

Der eroberungssüchtige König Ottocar H. vonmen forderte, auf seine Uebermacht trotzend, vonzog Heinrich von Baiern die Abtretung von Neulst^am Jnn und von Schärding, und drang, alsHeinrich derselben weigerte, mit einem ausBöhw^Oesierreichern und Mähren bestehenden Heere in Baie'"ein- Schärding und Ncuburg wurden erobert undbrannt, und schon rückte Ottocar auf Landshuk ^in der Hoffnung, sich dieses festen Platzes durch Ue»^fall zu bemächtigen, als er unvermuthet in derdes Schlosses Fraunhofen auf die Truppen stieß, weEHerzog Heinrich von Baiern und Pfalzgraf Ludst'§in Eile bewaffnet hatten. Hinter ihm ertönte die Sl»r>^glocke und rief die mißhandelten Baiern zur Rache

Unter solchen schwierigen Umständen beschloß Ottoeden Rückzug, und um diesen zu verheimlichen,

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er am Vorabende des Bartholomäus-FesteS in das

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