Quarz.
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in Ober-Wallis , nämlich an der Gi bei alp oder amGibelbaeh im Langenthal , einem Seitontlialc desBinnenthaies, im Binnenthale und bei Oberwald unweit Obergestein, ferner ausser den oben bei demBergkrystall erwähnten sehr blass gefärbten Scepterkrystal-lon an der Südseite des St. Gotthard , noch an einerzwischen dem I'iora- und Canariathale gelegenenFelshohe desselben im Canton Tessin . Das Vorkommenvon Amethyst in Granit am Spitzberge, Zumdorf ge-genüber im Urserentlialc beschrieb E b e 1 (Seite 140 Bd. III.seiner Anleitung, die Schweiz zu bereisen) von wo, so wie vomM utzb orge im Urserenthale auch üernoulli (Seite 156seiner geogn. Uebersicht) Amethyst erwähnt. . Nach Ebel(III. S. 109) fanden sich wahrscheinlich vom Tödi stam-mende, amethystfarbige Quarzgeschiebe im Bette der L i n t h.
Was die Beschaffenheit der Quarzkrystalle betrifft, sowurden die Verschiedenheit der Ausbildung, die Unregel-mässigkeiten, die Streifung u. s. w. bereits oben bespro-chen, weil darin die einzelnen Fundorte im Allgemeinenkeine grösseren sie im Besonderen charakterisirenden Un-terschiede zeigen, insoweit dieselben auf Zufälligkeiten be-ruhen, die an jedem Vorkommen können. Hier ist nurnoch eines Bergkrystalles vom St. Gotthard zu gedenken,welchen Herr W i s e r besitzt. Derselbe, mit anderen aufGlimmerschiefer aufgewachsenen und dunkelbraune Turmalin-nadeln als Einschluss enthaltenden, zeigt nämlich einegitterförmige Streifung auf den Prismenflächen. Er stelltan beiden Enden ausgebildet die Combination ccP. R. R'dar und die Streifung ist abwechselnd an dem Theile derPrismenflächen stärker, welcher unterhalb der Flächen Rliegt und die Streifen entsprechen nahezu den Combinations-kanten, welche die hier nicht vorhandenen Flächen 2P2 mitden Prismenflächen bilden würden.