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Die Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten ausführlich beschrieben / von Dr. Adolf Kenngott
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mit Chlorit überzogen ist als der Albit; auf der Südseitedes St. Gotthard häufig oberhalb Villa im Bedrettothale.Exemplare von der Südseite des St. Gotthard zeigenauch den Albit auf einem mit Brauneisenocher durchzogenenlockerem Aggregate von Albit- und Muscovitkrystalle.il undUrauneisenochcr, weisse an den Kanten durchscheinendeKrystalle ccP. P'öo . oP. ooPäo . csPä, Zwillinge nachccPcound zum Theil in der Richtung der Hauptachse verkürzt.

Zweifelhaft sind die in den Sammlungen befindlichenExemplare des Periklin, welche als solche vom St. Gott-hard bezeichnet sind und woran der Periklin auf Klüften inChloritschiefer vorkommt, der auch lagenweise körnigenAlbit, sowie eingesprengte Magneteisenerzoktaedor und Py-ritkrystalloiile enthalt. Dieselben stammen wahrscheinlichaus Tirol und sind mit Absicht oder aus Unkenntniss alssolche vom St. Gotthard in den Handel gebracht worden,wie derartige Verwechselungen auch bei anderen MineralenVorkommen. Sonst findet sich noch sogenannter Periklinam St. Gotthard als Begleiter von Eisenglanz, Glimmerund Apatit.

Im Canton Uri und zwar an der Kupp le ton alpim Maderanerthale, weisse halbdurchsichtige tafelartigeKrystalle, Zwillinge nach osP a, auf den Längsflächendrusenartig besetzt mit parallel gestellten Adularkrystallen,deren scharfe Prismenkanten herausragen, begleitet vontafelförmigen Eisenglanzkrystallen auf Bergkrystall; in demSteinthal genannten Seitenthale des Maderanerthales beiAmsteg kommt Albit auf einem durch Verwitterung sehr un-kenntlich gewordenem granitischem Gesteine, begleitet vonBergkrystall , Itauch(|uarz, undeutlich stumpf rhomboedrischkrystallisirtcmKalkspath, Anatas und sogenannten Eisenrosenvor, welche letzteren titanhaltig sind und dem lamellaren Crich-tonit gleichen. Die Krystalle sind weisslich, halbdurch-