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Die Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten ausführlich beschrieben / von Dr. Adolf Kenngott
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99
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Epidot.

9 !)

zum Theil zerbrochene und verschobene platte stengligeKry stalle und stenglige Partliien in sclmecweissen krystal-linisch-kleinkörnigen Quarzmassen oder mit braunem Glim.mer und Byssolith in wcissein krystallinischen Kalkspatliauf Klüften in Chloritschiefer; an der Me i gern amEginerhorn imSaasthale stenglige ölgrüne bis gelbeauch graulichgrüne Krystalle, darunter auch deutlich kry-stallisirte ooPco. Poo. P'co. oP. P\ P in Begleitung vonPennin, grünem Diopsid und weissem Feldspath ; Gemengevon krystallinisch-stengligem graulichgelbem Epidot mitdunkelgrünen Penninlamellen, in welchem in Nestern auchdeutliche ölgrünc durchsichtige Epidotkrystalle coFco. P'co.P. P' mit noch anderen untergeordneten Flächen, begleitetvon Penninkrystallen , weissen Kalkspatli- und Albitindivi-duen Vorkommen; bei les C hem ins imEntremont-thale im Bezirke Martigny (Martinach ) in Unter-Wallis feinkörniges krystalliuisches Gemenge von hell oli-vengrünem Epidot und weissem Quarz, in welchem Gemengeauch weisse Quarzparthien ausgeschieden sind. Dieses imersten Augenblicke an Serpentin erinnernde Gestein, einEpidosit, ist wie die Serpentine mit Adern und Schnü-ren durchzogen, welche mit grauliebgrünem fasrigem Bysso-lith ausgefüllt sind, wie der fasrige Serpentin , der soge-nannte Chrysotil im dichten Serpentin vorkommt und inweiteren Adern sind mit dem Byssolith auch kleine dun-kelgrüne Epidotkrystalle aufgewachsen, wobei jedoch derByssolith als spätere Bildung auf und zwischen den Epi-dotkrystallen vorkommt. Diesem Epidosit stehen zur Seitekrystallinisch-körnige Gemenge von ölgrünem Epidot undgrünlichschwarzem Magncsiaglimmer, von demselben Fund-orte, durchzogen von Adern und Schnüren, welche mitstrahligblättrigem schwarzein Glimmer oder mit diesem undbreitstengligem Epidot erfüllt sind. Beide Minerale sind

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