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Epidot.
stallisirten und der Epidot dadurch in den Granatkrystallcnsichtbar ist. An den Exemplaren des Epidot, welche den-selben vorherrschend enthalten und wobei namentlich derAmphibol als Begleiter erscheint, sind die Granatkrystalleseltener und zeigen wenig Granatsubstanz, indem an ihnendie sich durchkreuzenden Epidotnadeln so die Flächen derGranatkrystalle ccO. 202 durchwachsen, dass es allerdingsscheint, als hätte sich der Granat in Epidot umgewandelt.Fasst man jedoch die ganze Beihe der Erscheinungen zu-sammen, wie sie sich an zahlreichen Exemplaren beobachtenHessen , so ist in der Entwickelung der Massen eine dop-pelte Bildung zu erkennen, welche geeignet ist, die Wider-sprüche zu lösen, die sich bei gesonderter Betrachtung er-geben können und womit die Bildung von zweierlei Epidotzusammenhängt, die des älteren grauen und des jüngerengrünen. Der graue Epidot, welcher mit dem Granat zu-sammen krystallisirte und zum Tlieil in den Granaten mitQuarz und Kalkspath vorkommt, welcher aber auch mitdem Strahlstein die krystallinischen Gemenge bildete, isteine frühere Bildung, und als die Granatbildung beendetwar, setzte sieb die Epidotbildung noch fort, vielleicht nachVerlauf eines längeren Zwischenraumes. Man siebt diesauch daran, dass häufig die älteren grauen Epidotkrystal-loide mit grünen Epidotnadeln besäumt erscheinen und dassda, wo selbst grössere graue Epidote sichtbar sind, diesenicht mit den grünen Epidotnadeln bewachsen sind, wenndie Granatkrystalle als solch« sichtbar sind. Offenbar wurdedas Material für die spätere Epidotbildung auf Kosten derGranatsubstanz vermehrt, wenn nicht allein durch diese be-schafft , und so findet man, verschieden von denjenigenExemplaren, wo der graue Epidot in den Grnnatkrystallensichtbar ist, hier Granatkrystallgestalten, deren Oberflächeaus förmlichen Geweben kleiner nadelförmiger grüner Epidot-