zusezen anfieug, erschienen vor ihr die Abgeordnete desEntlibuchs, Christen Schibli, Caspar Stimmer un-Hans Emmeneggcr, mit dem Begehren: Entweder sollteman den Werth des Geldes wieder erhöhe»/ oder anstattdes Geldes die Landeserzeugniffe zur Bezahlung anneh-men. Wegen überhäustcr Geschäfte verhörte sie derRath nicht unmittelbar/ sondern durch ein Commite»Vor diesem schnarchte sie Hauptmann von Krebsingcran. Sie flüchteten sich aus der Hauptstadt, lind er-füllten nach ihrer Zurükkunft das Land mit Schreienund mit Aufruhr. Das Volk ergriff schwere Kolben,und bewaffnete sich mit dem Muthe der Verzweiflung»Anfangs des Jahres i 6 ;z. Pakte es drei obrigkeitlicheSchulLboten an, knüttclte ihnen die Hände auf denRüken, und trieb sie außer das Dorf, mit scharferBedrohung, daß jeder künftige Schulden-Eintreiber nochschlimmer davon kommen werde. Auf die Nachricht vondem Unfuge erschien im Febr. 165z. unter SchultheißDulikcrS Anführung eine obrigkeitliche Gesandtschaft,sowol von geistlichen als weltlichen Herren, im Entli-buche. Geneigt wurden sie von den Aeltesten -er Ge-meinen empfangen; unvermerkt aber verschwanden dieAeltesten, und die Gesandten sahen sich vom rasendenPöbel umringt. Morgens drauf, den ;ten, stekte derPöbel bey der Herberg der Gesandten eine weiße Fahneauf, nahm sie gegen zehn Uhr herunter, und zog da-mit aufs Felde. Flutenweise strömten die umliegenden
Dörfer