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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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Leüenberger, eine» Landman von Schönhokz, aus demKirchspiele RuderSweil» Sie nennte» ihn der Bundes-genossen Obmann. In der Versammlung hielt er dieUmfrage. Unter offenem Himmel beschwor man fol-gende Punkten: DaS Volk soll die Obrigkeit ehren:die Obrigkeit soll das Volk in seinen Freiheiten un-gekraukt lassen. Alles ohne Nachtheil der Kirche. Ge-gen Bedrükung soll jeder dem andern beistehen. OhneWissen und Willen der andern Bundesgenossen sollensich gegen die Obrigkeit keine Unterthanen bewaffnen.Fremde oder einheimische Truppen, deren sich dieObrigkeit bedienen möchte, verjagt man mit vereinigtenKräften. Keine von den Bundesgenossen dürfen ein-jcitig oder für sich allein einen Vergleich eingehen.Den 20/zo. April hielten sie einen allgemeinen Land-tag zu Huttweil. Schriftlich luden sie dazu alle Un-terthanen der ganzen Schweiz ein. Sie stellten Wachenaus, eröffneten die Briefe, hielten die Boten an, nah-men die Bürger von Bern in Verhaft. Vor ihrenDrohungen flüchtete sich der Landvogt von Trachselwald.Zu Wangen schlugen sie diejenige», die ihnen nichtbeipflichte» wollten, mit Fäusten und Kolben, sie schliz-ten ihnen die Ohren, und mißhandelten sie; schonbedrohten sie die Hauptstadt. Nichts desto weniger hattedaselbst jedermann seinen Eingang und AuSgang. Nurmit einigen ncucnburgischrn HilfStruppen bewachte mandie Stadtthore. Sowol der französische Botschafter

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