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.Lammten Kriegesrathes mit unsern Feinden in Pie-„mont oder in Frankreich in Unterhandlungen tret-„ten. Jede Kriegsbeute sparen wir für das Be-dürfniß des Volkes auf. Wir Soldaten und Ge-„meine schwören allen unsern Offizieren Treue und„Gehorsam bis in den Tod. Zur Beförderung noch„stärkerer Eintracht schwören auch die Offiziere den„Soldaten, so wie diese jenen unverbrüchliche An-„hängigkeit." Von einem Orte zum andern ver-jagte das Heer die savoischen Truppen. Den i6te»Oktober aber drangen 2000. Franzosen über den Colde la Tanna in das Bergthal St. Martin, undlagerten sich in den Gcstelden von la Salse, undnun verstellen sich die Waldenser in den umliegen-den Felsßölen. Unter feurigem Gebette ermuntertesie Arnaud, und führte sie nach Balsille. Hiergruben sie unter der Erde verborgene Nester. We-gen der ungünstigen Jahreszeit nahm der Feind denRükzug. Die Waldenser fiengen nun an, wiederfreier zu athmen, nährten sich aber sehr armseligvon Kräutern und Rüben, ohne Butter und ohneSalz. Nach mehrern fruchtlos wiederholten Ver-suchen , sie bald durch List , bald durch Gewalt zubezwingen, ließ ihnen den >7. Mär; 1690. derMa»kis de Parelle Friedensvorschläge, thun. Im Namendes gesammten KriegeLratheS schikte ihm der Pre-diger Arnaud folgende Antwort: „Nicht erst seit
heute