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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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chung nicht zu hoch klingt) hatte für die Schweizund für Deutschland die Einwanderung der Huge-noten ähnlichen Einfluß/ wie vormals die Einwan-derung der griechischen Flüchtlinge in Italien.

Im Vorbeigehen bemerken wir hier eine Anek-dote- welche die Weiber und Töchtern der franzö-sischen Flüchtlinge eben nicht von Seite der Reli-giosität und des Märtyrergeistes bezeichnet: »Den»l. April i6z6. heißt eü in Pros. Friesen Hand-„schriftlichem Tagebuch, hatte die Obrigkeit in»Zürich dem französischen Frauenzimmer einige Ei-telkeiten an ihrem Kleiderschmuke öffentlich von„der Kanzel verbittern lassen, namentlich die»krauken Loken um die Stirne und die aufgerichte-ten Hörner von Spizen über den Loken um das»Haupt her. Selbst diejenigen Frauenspersonen,»welche aus Mitleiden ehrlich von wolthätigen Bür-gern gekleidet wurden- murrten wider die Klei-»dung- als nicht genug kLqonnirt.« Freilich wardamals in der Eidgenossenschaft jede Art des Auf-wandes noch sehr fremde. In eiuem JürcherschenMandate vom I. isz;. welches man noch im I.,691. bestattigte, ist der Verkauf und Verbrauchdes Tobakes bei schwerer Geldbusse- allenfalls auchbey Strafe des GefängnißeS verboten. In einemMandate vom I. issz. ist den Prediger» alles Tra-gen der Perüken und falscher Haare ganz untersagt.

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