hat,' um so mehr da diese letztere beständig Detaschementer ausschiclcte, -welche alleGemeinschaft des Königs mit Schlesien unterbrachen. Den 7ten März erhielt derKönig die Nachricht, dafs der Fürst von Lobkowitz von seinem Corps ein starkesDetascheinent nach Oestreich geschickt hätte, als eine Avantgarde von der Armee,■Welche der Prinz Carl aus den an der Ober-Moldau befindlichen jCantonirungscjuar-tieren zusammengezogen. Das Corps des Fürsten von Lobkowitz blieb dadurch nurnoch 15000 Mann stark.
Alle diese Truppen wurden in Bewegung gesetzt, um Wien und Nieder-Oestreickzu decken, wo die Königin von Ungarn Truppen zusammenzog, welche sie aller Ortenaushob, indessen ein Corps Ungarn vorrückte, das: bei Gödingen über die Marekgehen und sich unter die Kanonen von Brünn setzen sollte.
Auf diese Nachricht liefs der König die Sachsen gegen Brünn vorrücken, schickteein starkes Detaschement unter dem Fürsten Dietrich von Anhalt gegen Go e din-gen, um sich den Ungarischen Truppen entgegen zu setzen, die sich dort zusarnmen-gezogen hatten. Den gten März reiste der König von Znaim ab, und kam am uteanach Parlitz und den t2ten nach Selowitz, woselbst er die Rückkunft des Fürsten vomAnhalt erwartete. Erst den £ten April kam er zu Wischau an, nachdem er wiedereinen weiten Umweg um die Stadt Brünn gemacht hatte.
Die Diversion des Königs nach Mähren war also so ausgefallen, wie er sie sichvorgenommen hatte, w<r aber wohl nicht die wahre Absicht welche er durch diesesManöver erreichen wollte. Sein plötzlicher Rückzug vor der Armee des Prinzen CarlMähren scheint seine Entwürfe deutlicher zu entwickeln. Hätte der König blos inder Absicht den Feind zu schwächen eine Diversion machen wollen, so hätte er ihnan gegriffen, sobald derselbe seine Macht getheilt hatte. So zog er sich aber vielmehraus Böhmen über die Elbe zurück, -weil er eine Hauptschlacht vermeiden wollte, und
nur da rauf abzielte seinen Particularfrieaen zu beschleunigen, indem er Wien selbst
Bedrohte.
Di
e schon in Schlesien angefangenen Unterhandlungen setzte er ununterbrochen
k ? "^ er Wiener Hof aber hatte seine Vorschläge verworfen, weil sie-ihm zu drük-tuen, und weil er seine Lage noch nicht so kritisch fand um sie annehmenDurch das Schnelle nnd Kühne seiner Bewegungen wollte Friedrich,in Unruhe setzen. Bis über die Taya rückte er also vor, und brand-nur ganz Mahren, sondern auch die Gegend bis auf vier Meilen von
kend schizu müssen.
den Wiener Hof iischätzte nicht
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Die Königin von Ungarn aber, wc c „ ölimen eine Armee zusammen, u ^
dem .sie noch immer schreiten könne, zog 1 ^ unserer weit auseinander Reguns diese Provinz Preis; uns, von denen sie,
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