den Grundsätzen schliefsen, welchen man den Vorzug giebt, oder schweigen. So vielauch über diese Materie schon geschrieben worden ist, so scheint es doch nicht alswenn man sich gehörig verstünde. Schlachten sind das Resultat vorher gegangenerBewegungen, und jede Bewegung- hat,ihre Gesetze. Derjenige der die Gesetze nichtkennt, und sich doch nach ihnen richten soll, ist ein Blinder, der bei jedem Schritt an-stöfst, indessen derjenige der sie zu befolgen weifs immer die wirksamsten Schlägethut. Glücklich ist der General, der di^e Gabe besitzt!
Doch hat es mit diesem Geheimnils nicht eben die Beschaffenheit, wie mit demStein der Weisen. Das Dasein des letztem kann in Zweifel gezogen werden, indessendas erstere gewifs vorhanden seyn mufs. Wir sind nämlich der Meinung, dafs einegewisse Anzahl Menschen auf eine Art geleitet werden könne, vermöge der sie übereine gröfsere Anzahl, die auf eine andere Art geführt wird, allezeit die Ueberlegen-,heit behalten. ,-
Uabei giebt es aber eine Mittelstrafse, sa wie Abwege auf welche man verfallenkann. Vollkommnere Mafsregeln werden gegen unvollkommnere immer ihre grofsen^ortheile, selbst bei doppelter Ueberl'egenheit in der Anzahl behalten. Wir habenlr gendwo gesagt, dafs ein General, der seine Kunst aus dem Grunde versteht, einenunwissenden Gegt :er leicht einschüclitern kann. Allein wir wollen über eine so weitumfassende Materie desto schneller wegeilen, je delicater es ist seine Meinung zuSa gen. Sollten wir in der Folge noch einmal auf diesen wichtigen Gegenstand zurück-kommen, so werden wir uns bemühen in vollkommen, streitbarer Verfassung za
Erscheinen..
^ir sind bei der Schlacht von Czaslau stehen geblieben, in welcher der Königtfurch die Ueberlegenheit seines Geistes- und Muthes als Sieger das Schlachtfeldkehaupt £te ^ Demolmgeachtet fand er nicht rathsam, bei dieser Gelegenheit alle seine£ rUeile zu verfolgen, er legte vielmehr seine Truppen an beiden Ufern v derElbe in° niTUri gsquartiere. Denn es war aufser Zweifel, dafs ihm dieser letzte Vortheil^ Unterschrift seiner Tractaten,. welche schon seit einem halben Jahr verhandelt wor-Waren i gewifs zuwege bringeii würde-
Uc h wurde dieser Tractat zu Breslau den Uten Juni wirklich geschlossen und
Unterzeichnet»
eher diesen Brieden- wurden Urtheil'e aller Art gefällt; aber nur die dabei in-mressirten Hi f
Vkt, ote konnten von der wahren Lage der Sache unterrichtet seyn. Das Pu-
gen hleiv, U * nUr Ilac * 1 dem Schein, weil ihm die Beweggründe gewöhnlich verbor-ge]^ werden* 11 ^ ^ Hauptartikel solcher blutigen Processe ihm-nicht vor die Augen
der ^ Un fragt es sich, welches waren die Verbindlichkeiten, zu denen sich
jvonig verstand .
e u hatte?. Ohne diese zu- wissen, darf man kein Urtheil fälleiri-