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solchen Lage ohne gvofsen Verlust schwerlich herausgezogen haben. Aber Brogliotraf den t3ten desselben Monats ohne beträchtlichen Verlust bei Prag ein, und eben durchdie merkwürdige Vertheidigung dieser Stadt wurden die glänzenden Thaten diesesnach Böhmen abgeschickten Corps beendiget, von welchem die Prager Besatzung dochnur ein schwacher Rest war.
Aber warum marscliirten wir nach Prag zurück? Der plötzliche Abfall des Königsvon Preufsen von der Allianz, welchem die Sachsen nothwendig bald folgen mufsten,die traurige Lage unserer Angelegenheiten in Baiern, alles dies hätte uns vielmehrzu einem Rückzug an die Pässe der Oberpfalz bewegen sollen. Die ganze Armeemufste auf dem Rückzug bis an den Beraun-Flufs sich beisammen halten, dies erfor-derte ihre eigne Sicherheit; als sie aber herüber war,-würde es vielleicht besser gewe-sen seyn, wenn man ein Corps nach Prag detascliirt hätte, das im Stande gewesenwäre eine Besatzung von 7 bis 8000 Mann zu formiren. Die Armee selbst mufsteihren Marsch über Rakonitz nach Eger fortsetzen, weil wib uns endlich dieses Orts den
• . unsere Operationen in Böhmen den
löten April bemeistert hatten, womit eigentlich unsere P
r. h Broelio schien auch diese Absicht
Anfang hatten nehmen sollen. Der Marschall von JJrogi _
gchab, an haben, wenn er hinlängliche Gewalt gehabt Mtte, em solch« Manöver tragen
“ D« Gene,ahn,jor Graf von Champignj, Jen der Marschall an den Hof abschlclte,«m dem,eiben von seiner Lage und S.ellung Nachrieh, au gehe», bekam von .hm eu-gleicht™ Auftrag, Verhaftungsbefehle au begehren, ob er m„ den Truppen, welcheWs auvor „n.er dem Mart,,,iS von Ravignau nach Böhmen gekommen waren, derArmee in Baiern «„gegen gebe» dürfe P Aber diese Befehle sind entweder gar mchtausgefertigt worden, oder nicht zu rechter Zeit augekommen.
Den ais.en July ward Prag auf einer Sehe bereu«, den tosten unternahm Bro g ,<vh«* eine grofS e Fouragirung, und bis den 6,en August machte der Fe.nd hlos ellge-
“ fcme Anstalien.
Bf i dieser berühmten Belagerung darf man sagen, dafs die fe.ndl,che Armee eEhrfurcht beaeigte. Aber was für eine Besatauhg war auch d.eCesP Als der';' ,f '»» Sachsen vor seiner Abreise-nach Baiern auf der Insel Adan sich he,Drinzen von C on,i einige Zeit »ulhielt, sagte er auf die Nachricht vomRuckaug
arschalls von Broglio nach Prag: . , - rw
"Die Armee in Prag ist warlich nur eine Hand voll, aber eine Han vo vnenWo,::’“ üdfserte war ich gegenwärtig, und nie werde» mir dm» »achdrucksvoi-t i ta ~ S dfcm Gredächtnifs kommen. .
In der Th», h „, en auch ^ OKtrcichich „ Generale, so w,e d.e Kon,gm vonUngarn selbst, sich au S „ [se HollEluns en gemacht. Auf den Frieden des Königs von