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mischen Armee nach Eger, nachdem er nur iSoo Mann unter Herrn von Chevert4000 Kranke in Prag zurückgelassen hatte. Er brachte ohngefähr 14000 dienst»fähige Leute mit, und am 27sten desselben Monats erhielt Herr von Chevert vondem Fürsten von Lobkowitz, 'welcher Trag eingeschlossen hatte, die rühmlichsteCapitulation, nach welcher seine Besatzung frei, mit klingendem Spiel, fliegenden Fah-nen und brennenden Lunten abziehen durfte, und auf Kosten der Königin von Un-garn bis nach Eger transportirt wurde. Von diesem Augenblick an war also dieseFürstin inj ruhigen Besitz von Böhmen, und def Fürst von Lobkowitz konnte vonden 20000 Mann, welche er daselbst befehligte, füglich 15 bis 1600a Mann nach Baiernabschicken, wohin sie auch wirklich sogleich aufbrachen.
Den taten Januar rückte Lobkowitz mit eben, diesem Corp.s in die Oberpfalz andie Murach und Naab, und besetzte die Posten von Neuburg und Schwändorf.
Erwäget man die Leichtigkeit, mit welcher sich der Marschall von Belle-Islezurückzog, und die ehrenvolle Capitulation, welche der Fürst von Lobkowitzdem Herrn von Chevert für seine Besatzung in Prag bewilligte: zeigt diefsganz deutlich, dafs die Königin von Ungarn die Absicht haben mufste, an einem Ortefreiere Hände zu bekommen, um ihre Truppen desto ungehinderter da gebrauchen ztikönnen, wo sie es für ihren Vortheil zuträglicher erachten würde. So lange Prag mit
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an zösischen Truppen besetzt war, so lange mufste sie immer ein Corps von 2000Ö■Mann in jener Gegend haben, von welchem sie aber dennoch keine grofsen Diensteerwarten konnte, weil es sich allzuweit hätte ausdehnen müssen. Eine 15000 Marmstarke Besatzung braver Truppen läfst sich aber nicht zu nahe kommen, und verstehtlC ^ Unst , sich Luft zu machen, um Ijebensmittel und Unterhalt zu erlangen. Diea e vor Prag konnte also sehr lange dauern , wenn man keine grofsere Anzahlru ßpen an wendete. 1 ’ " ■
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le Absicht der Königin von Ungarn war, den Feldzug'in Baiern frühzeitig mitw ürd etltS . C ^ le ^ ent ^ €ri Macht eröffnen zu lassen, sodann wenn Böhmen geräumt seyit"Weid W . CIter zu gekma, und ihren neuen Aliirten, den Engländern und Holländern,nichts p Sl *^ am ^ e< ^ er '^ ie * n zusammen zogen, die Haäid zu bieten, weswegen sietttenku im Rücken ihrer Armee lassen dürfte. Nach- der zweiten Zusam«
*rbot siV^ ^^Müle von Königseck und vorn Belle-Isle vom gfsten August
hen zu l as ’^uigin von Ungarn, die Französischen Truppen frei aus Prag abzih-
kein e Solches aber abgeschlagen wurde. Dieses beweifst, 'dafs sie uns damals
die nämliche '^ SSe * n den Weg legen wollte. Warum sollte sie im December nichtd <=" Auf lr , g i, att ^< haben? Die Bewegungen des Fürsten von Lobkowitz, welchertigen. Fr einzusihliefsen, schienen diese Meinung noch mehr zu bestä-
ErsterBand. ^ ,C Seille regulären Truppen ans Ufer der Moldau, und besetzte da-
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