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selbst wenn jener eine blofse Erdböschung hat, wie Fig. 3 * Tab. IV. Er wird dabeiunausgesetzt von den 4 Geschützen der Traverse D beschossen, und durch die wieder-holten Angriffe des Belagerten gestört. Man sieht leicht*, dafs diese Arbeiten imtrocknen Graben so gut als unmöglich sind.
Ich habe hier (Fig. 2 Tab. III.) die Futtermauer m nicht von dem Erdwall abge-rückt: nicht aus dem von Herrn Grenier angegebenen Grunde, sondern um nichtsvon dem Innern Raume der Festung zu nehmen, den man öfters unmöglich hergebenkann. Diese Kasematten des Abschnittes und der Courtine sind, deshalb, auch nur alsunvollkommen anzusehen, und man findet bei allen von mir vorgeschlagenen Befesti-gungen die gewölbten Mauern überall von den Erdwällen abgerückt. Die Courtine undder Abschnitt gewähren die nämlichen Vortheile, wie die Fa$en und Flanken (Fig. I.Tab. III,): und weit entfernt zuzugeben, dafs der Wall durch diese Absonderungschwächer werde, hin ich von den wesentlichen Vortheilen derselben so gut als vonmeinem Daseyn überzeugt. Ich halte eine so eingerichtete Fronte mit Bollwerken für jedenAngriff überlegen, und selbst die zweistöckigen Kasematten zur nöthigen Vertheidigungfür überflüssig, obgleich zu Unterbringung der Kriegsvorräthe nichts nützlicher seyn kann.
Uebrigens ist hier eine beinahe unmögliche Voraussetzung aufgestellt worden:die Bewirkung einer Sturmliicke in der grofsen Vertheidigungsmauer; denn man siehtwohl, dafs keine Breschhatterie bestellen, ja in einer solchen Feuerwirkung nicht einmalerbaut werden kann. Sie wird in demselben Augenblick wieder hinweg geblasen, wosich ihre Brustwehr aus der Erde erhebt.
Wollte man dies auch nicht zugeben, im Gefolge des allgemeinen Grundsatzes: dafsin längereroderkürzererZeit der Belagerer immer Mittelfindet, dem Be-lagerten überlegen zu werden: will man jenen seine Breschhatterie vollenden, undihn alle Hindernisse übersteigen lassen; giebt es immer noch ein Mittel ihn aufzuhalten.
Ein runder Thurm (Tour angulaire), anstatt des Abschnittes in der KehJe desBollwerkes angebracht, Fig. 6. Tab. I., würde einen grofseren Widerstand leisten, alsdie Festung selbst. Es würde eines neuen, höchst schwierigen Angriffes bedürfen;denn die rujiden Thiirme sind in Hinsicht ihrer Vertheidigung weit über die Boll-werksthürme zu setzen, und bieten der Besatzung ganz andere Hülfsmittel dar. Man■wird sie im folgenden Kapitel naher beschrieben finden.
Obschon aber dadurch der Umrifs mit Bollwerken einen Grad von Stärke erhält,welcher den möglichen Angriff weit übersteigt: udirde man doch Unrecht haben,ihn ferner bei Neubauten anzuwenden. Er hat immer den Fehler, zu theuer und zu engezu seyn; denn die wenige Breite der Fronte voq rgo Toisen giebt dem Belagerer diegröfsten Vortheile, und lafst dem Belagerten keine Hi FsmirteJ. Nur die Zangenwerkeallein verdienen den Vorzug, wie man in der Folge dieses Werkes sehen, wird.
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