Es fällt jedoch in die Augen, dafe- -auch-oKneeden Mantel diese Anlage-weit vor-iheuliafter ist, als die mit Bollwerken. Die letztere hat nur eine Umfassung diesseitsdes Hauptgrabens; unser Zwölfeck hingegen hat deren viere: die Mauer ain Graben-rande, die Gouvrefa^e, das Reduit und den Hauptwall, die man alle nach einander erobern oder vielmehr zerstören mufs: denn es giebt Jeein ander Mittel, die Angrifls-arbeiteil zu sichern. Bei dem Allen ist der Inhalt des Mauerwerkes bei diesem Zwölf-eck — jedoch den Mantel nicht, gerechnet, weil er sich bei der Befestigungsart mitBollwerken nicht findet, und daher nicht zu dem Vergleich gezogen werden kann —I looo Würfel-Toiseh; bei dem Viereck mit Bollwerken hingegen ist er wenigstens20000 Würfeltoisen, 5000 auf jede Polygonse.ite von 180 Tfcisen gerechnet.
Tab. XIII. zeiget ein solches, auf ein Viereck gegründetes Fort, dergestalt einge-richtet, dafs es jedem möglichen Angriffe überlegen bleibet:, doch ohne wirkliche Ver-schwendung der Hülfsmittel, und mit Vermeidung überflüssigen Aufwandes; Ich .habeaber nicht gewagt, hierinnen so weit zu gehen,, als es geschehen seyn würde, wennich nicht, aus Mangel einer hinreichenden Prüfung, ein unrichtiges Urtheü über denWerth der angebrachten Annäherungshindernisse befürchtet hätte. Die Grabenbreiten,so ypie die Längen und Höhen der Flankenkasematten sind, daher weit über das durch-aus Nothwendige gesetzt worden, um ihnen die möglich gröfste Wirkung-zu sichern.Man kann daher der Anordnung dieses Forts gewifs picht ;allen Werth : absprechen,und sind zu deutlicherer Versinnlichung die Grundrisse und Durchschnitte mit dergrofsten Sorgfalt gezeichnet.
Die gewölbte Caponiere zu Vertheidigung des Hauptgrabens bestehet aus drei Ge-wölben von 27 Fufs im Lithten, jedes zu 3 Kanonen eingerichtet, welches-neun Kan.o.-nen auf jeder Seite macht, Tab. XIV. Fig. -Th steigt die innere, Anordnung, der dreiGeschiitzstäride übereinander, zwischen deren erstem und; zweitem sich ein abgesonder-ter Schützengang befindet, dessen Decke jedoch mit dem Fufsbodem des obern Standesgleich lieget, damit man die auf letzterem stehenden Kanonen, zur freien Seitenbewe.gung in der Scharte,-nahe genug an die Schildmauer stellen kann. Man siehet, leicht,wie vortheiihaft es ist, alle Kanonen einer, zur gerade^Vertheidigung des Grabens.be-stimmten Batterie auf die verschiedenen Punkte des bedeckten . Weges . odgr Mantelsrichten "zu können. Dies kahn jedoch hur vermittelst' einer bedeutenden äufserenOeffnung der Scharten geschehen, sobald die Kanone nicht der. äufseren Mauerflächemöglichst nahe stehet. Letzteres ist liier der Fall, und die Schartenaxen sind dadui^hsehr verkürzt, folglich auch die äufseren S.chartenöffnuqgep, im VerhäJtpifs, der mögli-chen Seitenrichtung, seh# 1 verkleinert worden. Die. Seit^prichtung, für dig zweite unddritte Gesshützlage ist-hier 45-1 Grad, und-kann .bis apf 63; Grad, erhübet werden, ;
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