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Fläclienraum To664-Quadrat-Toisen, wovon die ganze Garnison; auf Ein Jahr versorgt,nicht die Hälfte einnimmt. Bestimmt man den Ueberrest für den Unterhalt der Armee,wird man einen zureichenden V orrath für Soooo Mann auf vier Monate aufbewahren köm; en.Man siebet, welchen Nutzen eine solche Festung in der Nähe der Armee schaffen würdet
Die für das Fort royal angenommene Einrichtung der hohen Batterieen ist aufgleiche-:Art bei allen Vielecken meiner Befestigungsweise anwendbar, un'd giebt ihnenden höchsten Grad von Festigkeit, Wir wollen die stärkste unserer gröfseren Festun-gen, ein zwölfseitiges Zargenwerk, nach dem Namen des verehrten Königs Ludwigs*-stadt nennen. Ihre hohen Batterieen gewähren rings herum,.nach den verschiedenenRichtungen des Walles, ein vielfaches, mörderisches Feuer, durch welches die Anlegungder Batterieen, so wie das Vorrücken der Sappen unmöglich wird; unbezwuifelt Hin-dernisse, die man für unübersteiglich achten darf!
.Der Umrifs weicht hier bedeutend von dem, auf den vorhergehenden Kupfertafeln,dargestellten ab; denn der Hauptwall macht im ausspringenden Winkel eine Biegungeinwärts, wodurch der runde Thurm rufserhalb desselben zu liegen kommt. Auf dieseWeise sind alle Theile des vorspringenden Winkels gänzlich von jenem getrennt, undS folglich von innen wie von aufsen so kräftig bestrichen, dafs man sie selbst leicht ver-nichten könnte, Tab, XV, Fig, r. Die Umfassungsmauer hat drei Stockwerke Geschütz-stände, und giebt durch ihre Absonderung von dem Hauptwall so helle und gesundeWohnungen, als die Bürgerhäuser der Stadt nur immer seyn können. Die kasemat-tirte Mauer am Grabenrande ist hier breiter im Lichten angegeben, und ein gröfsererRaum zwischen ihr und dem Fufse der Couvrefa^e gelassen worden, um hier theils zuUnterbringung der Soldaten bequeme Kasernen, theils einen guten Paradejd.atz für dieWacht zu bekommen.
Es fällt in die Augen, dafs man unter diesen Abänderungen wählen, und nur das-jenige ausführen kann, was man zur Erreichung ' des Vorgesetzten Zveckes ebennöthig findet; dafs man auf gleiche Weise auch.die Höhen und Breien der Werkeverändern kann. . .
Aus dem Durchschnitt Fig. 2. gehet hervor, dafs die Gräben iw der Mitte vertie-fet, apr;. Rande, aber flacher-gehalten sind, um die- Ufermauern nicht so hoch aufiührenzu- dürfen, Fig. 2. zeigt zugleich , eine Einrichtung der Contrescarpe, wo den Beschä-digungen des „Wassers an den Erdböschungen abgeholfen wir«*’, und wo der Inhaltder Futterinauer i dfnnoch nur § Würfel-Toise auf jede Toise Länge beträgt. Man.konnte ihn sogar ,ohne allen Naclitlieil bis auf \ Würfel-Toise herabsetzen.
Tab. VII, Fig. ii,_I2 und 13, und'Tab. XV, Fig. 5. 6 und 7, finden sich alleMaafse der gewölbten Hohltraversen auf dem Mantel, die nicht viel mehr kosten, alsein blofser Abschnitt mit Futtermauern, und dennoch eine wett kräftigere VerUieidi-
Erster Band. , G C