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brauchen wollte, das sie zu fassen vermögen. Ein unmöglicher Fall; weil niemand24 bedeckte und 12 unbedeckte Geschütze gegen 4 Kanonen gebrauchen wird,die ihm der Belagerer entgegensetzen kann- Eben so sind drei Kanonen, in jedem'Ge-wölbe. der kasemattirten Mauer innerhalb des Grabens, überflüssig: und bei allen diesenEntwürfen übersteiget das Vertheidigungsvermögen bei weitem das nothwendige; damitdie Festung durch keine Gewalt erobert werden kann, und die Aufgabe, die Ver-theidigung dem Angriff überlegen zu machen, als gelöst anzusehen ist.
Mögen die, welche dies nicht anerkennen wollen, immerhin dabei bleiben, dafs dieKasematten unbrauchbar sind. Mögen sie ihre ungedeckte und zerstreuete Aufstellungdes Geschützes vorziehen, die keinen andern Zweck zu haben scheint, als dem Feindedie schnellere Vernichtung desselben zu erleichtern. Mögen sie immerhin die Hälfteder Schufsweite des Geschützes durch die Courtine und zurückgezogene Flanke verlie-ren, und zwölf Bollwerke für sieben Zangen bauen. Mögen sie endlich Ihre engen.Bollwerke beibehallen, v/o ein und derselbe Schufs eine Fa$e von vorn beschiefst, dieandere der Länge nach bestreichet, und die gegenüber liegende Flanke im Rückennimmt; wodurch es physich unmöglich wird, auch nur Eine brauchbare Kanone zu be-halten. Doch nein! Sie scheinen meiner Meinung beizupflichten, obgleich sie das vor-theilhafte meiner Vorschläge nicht eingestehen. Sie haben die, letzteren nachzuahmengesucht; weil sie aber meine Grundsätze sich nicht angeeignet haben, ist die Nachah-mung nur unvollständig und weniger gut ausgefallen. Man hat nicht bemerkt, wiesehr viel schwächer meine Ideen durch diese Anwendung wurden: wovon allerdingsnur der Staat den Nachtheil trägt.
Die neuerbaueten Forts auf der Insel Pelee, und auf dem Felsen Houmet bei Cher-bourg, bestehen aus, den meinigen ähnlichen, Kasematten. Hinter einer gewölbten,rings herum laufenden-Batterie befindet sich eine zweite ähnliche, welche über dieerstere hinweg schiefst: alles beinahe so, wie ich es länger als acht Jahr vorher in mei-nem Werke angegeben, und auch 1779 und 1780 auf der Insel Aix wirklich ausgeführthabe; nur dafs die Cherbou.ger Kasematten eine geringere Verteidigungsfähigkeithaben.
In dem Fort der Insel Aix stehen nämlich die sechsunddreifsigpfündigen Kanonen9 Fufs von einander; und bei dem mehr erwähnten Versuche geschahen in jederViertelstunde vier Schufs, ohne alle Beschwerde und Verletzung der Kanoniere. Istnun aber diese Entfernung lünreichend: darf man sie aus zwei triftigen Gründen auchnicht vergröfsern; einmal, um in demselben Raume die Feuerwirkung nicht zu verrin-gern, und dann, weil ein gröfserer Raum für die nämliche Kanonenzahl den Aufwandvergröfsert. Beide Zwecke, möglichste Verstärkung des Feuers und möglichste Erspar-nis bei gleichem Raume, sind auf der Insel Aix erreichet. In Cherbourg aber hat man
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