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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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26
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2,6

Gegentheil' kann der Belaste durch die Flanke der Deponiere weder aus »oeh ein,sobald der Feind sich der Kehle des .Reduits bemächtiget hat. Jetzt höreralle Gemein-schaft mit den Aufsenwerken auf, jetzt findet kein Rückzug für ihre Wachten mehrstatt , wenn er nicht Vor dem achtzehnten -Tage ausgeführt worden ist. Man siehstleicht, dafs es Zeit, Menschen und Arbeit verlieren hiefse, sich in Werken festzusefczen,die alle drei in der achtzehnten Nacht verlassen seyn müssen (35). Aus unsermLogementäuf den Schulterpunkten der beiden Reduits sehen und beschiefsen wir,, durch -denRaum ztvischen der vordem and der zurückgezogenen Flanke, das Innere der beidenFlügelwerke. Es ist daher utinütz, das Geschütz des Aufsenwerkes G zu zerstören,das Feuer der Flügelwerke zu dämpfen, Ereschbatterieen in ihnen gegen den Haupt-Wall zu erbauen etc. (19. 8t.) Her Verfasser versähe sich der Folgen nicht} die an»den — von ihm so gering geschätzten — todten Winkeln, und aus der so schlecht ge-rathenen Verbindung der Werke entspringen. Wer aber Festungen nicht vollkommengut angreifen kann, versteht sie auch nicht zu bauen, zu verbessern, auszuriisten oderzu vertheidrgen.“ •

Da der Angriff der Festungen eme Wissenschaft. ft t , lernt man tie ehen g0 w<? •

„dem man Belagerungen beiwohnt, als man die Feldherrnkunst durch die biofsen Bewe„gungen der Armee lernt. Bei der Belagerung von Morn x 74 ö lieft der Oberbefehlshaber„der Armeesmh durch dm Schexngründe eines Dilettanten verleiten, die Laufgräben gegen• ’^ le Reg f ln f 1 fr*' -1 «*“ de " Rath d6r In S e »ieure, vor dem Hornwerke der„Harne, bei der Abtei von P.nl.eu zu eröffnen. Man verfolgte diesen Weg ,2„lang, und kam bis auf das Glag.s; hier aber überschwemmte der Belagerte die Lnuferä„bert und Batteneen: man mufste die ganze Arbeit liefen lassen „nd ivr 1 S .

„Kosten waren vergebens aufgewendet Am « 4 A«. Juny fi ng Ln worden von

„Benhamont und Nim.y wieder an, welches der einzige vernünftige Angriffspunkt war.«

,oo) „Nach der Angabe des Verfassers hat der Belagerte sein Geschütz “obenvtm der Gapomere hinweg genommen, um es in die Kasematten zu stellen; die FestSetzungen in der Kehle der Reduits, und die Breschbatterieen gegen den Hauptwallwerden daher Wer seht gefährlich noch schwierig seyn, der doppelten Geschütztein der Kasematte und der dreifachen Schützenstände ungeachtet. Der schmale Gra.beit m der Kehle des Reduits gestattet dem in der Kasematte stehenden GeschütziteipgWirkung; gegen das kleine Gewehr aber schützt die Sappe. Es bedarf hier nicht ein-mal einer.Absteigung nach dem Graben. Sobald die Sturmlücken im Hauptwalle er-steiglich sind, gehen die zum Sturm im Graben versammelten Kolonnen um die Profcle der Reduits und der Couvrefa S e herum, und kommen an die Breschen ohne*;™!Füntenschufs auszuhalten.“

I01) „Den 2isten Tag, Morgens, sind die Breschen ersteiglich: und der Verfassetist selbst von der Nutzlosigkeit einer so kleinen FJanke, wie die Caponiere überzeugt,wenn sie auch gegen die Stürmenden feuern könnte; er sagt dies zu.wiederholten