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innere Raum beständig mit Kriegsschiffen angefüllt war, die vorher erst auf die Seitegebracht werden mufsten. Zu dieser grofsen Unbequemlichkeit gesellte sich noch derwesentliche Nachtheil, dafs die Stauschleuse für die Binnenwasser im Kanäle von Ber-gen lag, so dafs der Strom durch die mancherlei Biegungen, welche er durchlaufenmufste, seine ganze Kraft verlohr, und bei der Ebbe den durch' die Flutli ,in den Ein-gang des Hafens getriebenen Sand nicht mit sich fortnehmen konnte, dafs man seineZuflucht zu den eben so kostbaren als unzureichenden Arbeiten des Baggerns neh-men mufste.
Iöh glaube'diesem grofsen Fehler abgeholfen zu haben, indem ich die Stausehleu-fsen in dem Eingänge des Hafens zwischen den Steinkästen angebracht habe, nur 300Toisen von dem Ende derselben, während die alte Schleufe noch 1.500 Toisen weiteraufwärts lag. ' Zwei besondere Wasserbehälter füllen sich bei der Fluth, um sich beider Ebbe zu leeren, und gemeinschaftlich mit dem durch die obefe Schleufse zurück-gehaltenen fliefsenden Wasser einen heftigen Strom zu bilden, welcher nothwendig dendurch die Westwinde in die Einfahrt gespülilten Sand weit in das Meer hinaus führen,und jene dadurch frei machen mufs.
Um den Handelsverkehr möglichst zu erleichtern, habe ich für die Kauffahrer einenbesondern Hafen „entw.orfen, dessen Eingang sich unmittelbar am Ende der Steinkästenbefindet, und von dem aus sich ein schiffbarer Kanal rings um die Stadt her ziehet,Dieser verbindet den' eben erwähnten Hafen mit dem Kanal von Bergen, und gewäh-ret zugleich den Kau.fleuten der Stadt grofse Bequemlichkeit bei dem Transport derGüter von und nach den Speichern, k
Jeder der vier Kanäle, von Bergen, von. Furnes, von Monnere und vonBouebruy, hat seine besondere JEmlafsschleufse nach jenem Kanäle, so dafs allesWasser sich in die Haupteinfahrt dßs Hafens ergiefst, und zu Vertiefung derselben die-net. Sie wird nicht mehr durch hölzerne Blockhäuser vertheidiget, die auf hohenPfählen kleben, und deren Feuer keine Wirkung hatte, weil seine Masse zu unbedeu-tend war, und leicht von den feindlichen Schiffen zum Schweigen gebracht werdenkonntq. Das noch vorhandene rothe Fort,..am Eingänge des Hafens zu Calais,bezeuget die Schwäche der früheren Mittel zu Verteidigung der Häfen und Rheeden.Dennoch wird man nicht müde, so kostbare Werke mit grofsem Aufwand zu unterhalten,ofienbar blps, weil man am Alten hängt, und alles Neue verachtet, was man nichtselbst erfunden hat. Ich lege dafür kasemattirte Thürrne von 240 Fufs Durchmesseran die Einfahrt des Hafens, die drei gewölbte Stockwerke und oben eine offene Bat-terie haben. Man kann ihnen auch nur 180 Fufs Durchmesser geben, je nachdem manmehr oder'weniger auf ihre Erbauung wenden, und sie mehr oder heuiger stark ha-ben will.