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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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116
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Fig. 4 ist der DurcliSchnitt der Caponiere, und der Aufrifs beinahe des ganzenForts, um die Lage seiner einzelnen Theile zu versinnlichen. Es zeiget sich hier diecrenelirte Mauer a zu Verteidigung des Hauptgrabens, das Deckwerk b der gemauer-ten Brille, und diese selbst, c, Ferner, "die Scharten und Schiefslöcher der kasemattir-len Mauer im eingehenden Winkel, mit dem darauf liegenden Walle, il; einen Theildes umgebenden Vertheidigungsganges e mit seinem Ausgange f nach dem trocknenGraben; die kasemattirte Flanke g, über deren oberen Brustwehr sich die OefFnung hder Treppe dieser Flanke zeiget, die fig. 5 besonders vorgesteliet ist. Weiter hin sie-bet man den vorderen Theil der gewölbten Flanke zu Bestreichung der Caponiere;die Thüre i nach dem trocknen Graben, über der oben eine Gallerie k mit drei Schiefs-löchern nach der Flanke des Cavaliers führet. Drei andere etwas niedrigere Schiefs-löcher sind in dem trocknen Graben 2 des Cavaliers, fig. 2 und 3; die Scharte x obenin dem Gewölbe desselben befindlich. Die folgenden Schiefslöcher q befinden sicham Ende des Vertheidigungsganges Iso. 10; die Scharten und Schufsspalten n aber un-ter den Bögen des offenen Geschützstandes auf dem Cavalier, über welchem oben derrunde Thurm o hervorraget. Der Durchschnitt der Caponiere gehet hier Einmaldurch die Mitte der Pfeiler, und dann durch die Mitte der Geschützstände.

Aus Fig. 6 erhellet die Höhe und Länge der bombenfesten Kasernen, so wie dieBeschaffenheit der Gallerie unter dem Erdwalle. Fig. 7 durchschneidet das gemauerteReduit, mit seinem Deckwerke, der Vertlieidigungsmauer, und dem nassen Hauptgra-ben; Eig» 8 endlich zeiget die Flanke in den eingehenden Winkeln des Mantels mitihren untern Batterien und dem Schützenstande darüber. Ich glaube auf diese Arteinen vollständigen Begriff von der Einrichtung des Forts, und von seiner grofsenWiderstandsfähigkeit bei einer kleinen Besatzung gegeben zu haben. Ich kann zu-gleich mit der gröfsten Zuverlässigkeit versichern, dafs nach einer sehr- umständlichenund genauen Berechnung der Inhalt des ganzen Mauerwerkes nicht mehr als 450GWürfeltoisen beträgt

Wie schon oben, (Kap, 13 des lten Thcils tt< a. a. O.) erwähnt worden, wirft der Major Gre-Hier auch gegen diese Vorschläge ein (Mentoives sur la fortificat. pcrpendicnlaire.) :

, 4 „Die obern Geschützstande des Forts, gleichviel ob gewölbt oder offen, sind vom Felde stts„gesehen,-und werden schon von den Ersten Batterien zerstühret. Wenn der Angreifer bei seiner„Ankunft auf dem Glacis nicht unmittelbar über den Vergraben gehet, wird er ein paar Kanonen„in seinem Logement aufstellen, um die gewölbten Flanken des Mantels einzuschiefsen, wo-„durch der letztere vertheidigungslos wird.

„Auf den langen Schenkeln des Mantels wird der Belagerer Batterien gegen die hasemattirter.„Flanken und auf der Ausrundung der Contrescaipe vor der Caponiere errichten, urn sie zu be-„schiefsen und ihre Geschütze zum Schweigen zu bringen. Einige Kaponen werden gegen die„Umfassungsmauern des Cavaliers gerichtet; sind diese geöffnet, wird es leicht, die Pfeiler zu lief-