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tfusfcnd Mann einen sichern Zufluchtsort darbieten. Jeder Kriegsmann wird die Vor-theile einer solchen Befesiigungsart, bei fast unbedeutenden Kosten, einsehen, sobald ernicht von dem gewöhnlichen Vorurtheile über die Geschützwirkung eingenommen ist*-
D ie Zerstöhrung durch das Stückfeuer erfolget um so schneller, je.stärker die Ka-liber, je gröfser die Menge des Geschützes, je geringer die Entfernung, und je scuwä-eher der beschossene Gegenstand ist. Ist im Gegentheil der letztere sehr stark, dieEtitfern'tirig grofs, der Kaliber schwach, und sind der. Geschütze nur wenig, mufs dieWirkung nothwendig Null werden. Hieraus erhellet, wie unrichtig es ist, von der.Wirkung des Geschützes zu reden, ohne die Bedingnisse zu berücksichtigen, von de-nen sie alihängig ist.
Nur grofse, zu einer Belagerung bestimmte Armeen haben starke Züge vorn schwe-rem Geschütz bei sich; die Artillerie kleiner Abtheilungen beschränkt' sieh auf einige
Zwölf- und Sechspfünder, Jene Forts dürfen sich demnach nur vor einer Armee mit
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einem Zuge schweren Geschützes fürchten: ihre Wichtigkeit wird dadurch ungleichbedeutender. Man mufs sie nothwendig einschliefsen, um den Entsatz zu hindern, unddiese Umschliefsung mufs zur Sicherheit gegen das Geschütz wenigstens 2500 Schrittvon dem äufsern Umfange entfernt seyn, der 8 g Toisen von dem Mittelpunkte desTlmrmes abstehet. Ihre Länge beträgt folglich gegen 17000 Schritt, die mit wenigerals 45 Bataillonen nicht gehörig besetzt werden kann, wenn man nicht Gefahr laufenwill, von einem Corps von nur 6000 Mann durchbrochen zu werden. Es wird hierNichts vorausgesetzt, was nicht anerkannt wahr ist;- nur durch eine regelmäfsigeBelagerung von einer mit schwerem Geschütz versehenen Armee kann ein solchesFort erobert werden^ und auch dann noch kann es doppelt so lange Widerstand lei-sten; als eine gewöhnliche Festung! *)
Wenn sie aber für sich allein schon viel leisten, thün sie dies in einem weithöheren Grade vor einer Festung, w'o sie nicht eingeschlossen werden können. Hierhaben sie auch auf die Baukosten der letzteren sehr wesentlichen Einflufs; weil beieiner so starken Deckung in Hinsicht der Festungswerke selbst bedeutende Ersparnissestatt finden können, die aufsexdem nicht zulässig wären. Fig. 4, Tab. XXIV giebt denGruridrifs eines runden Forts,, das durch die Hinzufügung, einer äufsern Kasematteeine weit stärkere Besatzung, und eine ungleich gröfsere Menge Munition aufnehmenkann. Nothwendig mufs dies seine Widerstandsfähigkeit bedeutend erhöhen! AndereFormen solcher Forts wird man weiter unten finden, wenn von Befestigung der See-häfen und Küsten die Rede ist.
' S. it«u Tbl., S. 133,