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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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Verlust bei zwei liartnacllgen Belagerungen, vernichtet seyn, ehe sie die Stadt selbstangreifen könnte, Herr v. Pointis durfte jedoch diese Schwierigkeiten nicht über»steigen: keiner von jenen Posten war im Stande, den geringsten Widerstand zu thun.Die Flibustiers besetzten das ni 6 ht befestigte Kloster U. 1 . Fr.: und um das auf derHöhe von St. Lazarus liegende Fort zu erobern, bedurfte es blos einer Kanonen- undeiner Mörserbatterie, die es nach einigen Stunden öffneten, und dadurch die Besatzungbewogeft', sich nach Hihimani zurückzuziehen. Schon am 2isten konnte Hr. v, Poin-tis Anstalten zum Angriff dieser Vorstadt machen; von einer Mauer, und einer —-durch die Spaniernicht besetzten —-Kapelle begünstiget, stellten sichdie Vorpostenauf einen halben Fiintenschufs von dem Walle auf, Noch am nemlichen Tage wurdeneine Batterie hinter jener Mauer, eine zweite auf der Anhöhe des Forts St. Lazarus,und drei andere vor letzterem errichtet. Vor diesen Batterien wurden einige Lauf-gräben gezogen, die jedoch ganz überflüssig waren, weil'die Festung, weder bedecktenWeg noch Glacis hatte, daher es keiner Festsetzungen in jenem und keiner zweitenBatterien bedurfte. Die Wälle waren von aufsen bis zum Fufs gesehen; als daher am& 7 sten alle Batterien fertig waren, fingen sie ein ununterbrochenes Feuer gegen dasThor und die nebenliegenden Wälle an, das bis zum 30Sten währte, wo gegen Mittagdie Bresche ersteiglich'und auch wirklich der Sturm angeordnet ward. Den erstenTag 'war das Feuer von deri Belagerten mit vieler Lebhaftigkeit erwiedert worden.Am zweiten Tage tvaren aber schon mehrere Geschütze unbrauchbar, das Feuer wardschwächer, und beschränkte sich vom dritten Tage an nur noch auf einzelne Schüsse.

Herr von P'ointis, der durch einen PrellSchufs auf die Brust seit einigen Tagen,bettlägerig war, liefs sich auf einem Tragesessel nach den Laufgraben bringen, um denSturm zu veranstalten. Das Unternehmen war schwer und blutig. Die Spanier leiste*ten den ganzen Nachmittag Widerstand, bis Ilr. v. Pointis endlich seinen stärkstenAngriff gegen die nach der Stadt führende Strafse richtete, und dadurch jen.e zumRückzug bewog, aus Furcht, sie möchten von der Brücke abgeschabten werden. 200Spanier, die sich verspätiget hatten, flohen in eine Kirche, wo sie alle niedergemacht"Wurden, so wie eine andere Abtheilung, die man in den Gev/Ölbern eines Bollwerkesfand. FIr. v. Pointis verlekr dabei fünfzehn verdiente Olfizierr. und über 200 Sol-daten von ausgezeichnetem Mutlie, eine grofse Anzahl Verwundete abgerechnet, dieWegen des ungesunden Klyna’s fast alle an ihren Wunden starben.

Sobald man die Vorstadt erobert hatte, verschanzte man sich möglichst nahe ander Brücke nach der Stadt, und fieng Tages, darauf die Batterien au, um den sowohlgegen die -Vorstadt als gegen das Meer völlig freistehenden WaM zu besc’hiefsen. DieseAnstalten dauerten den ersten, zweiten und dritten. Mai, während dem die Besatzung

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mehrere Ausfälle machte, .aber viele Leute, da.be i verlohr; weil die Häuser der StrafsenZweiter Band. S