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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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Breite; urul zwei grofse Gallerien, 130 Fufs lang, io Fufs breit, um nach den Käse«matten der Bollwerke zu kommen, Man kann in ihnen sowohl Munition als Truppenunterbringen.“

„Ehe wir jedoch uns mehr über .ihren Gebrauch verbreiten, müssen wir von derBefestigung überhaupt reden. Sie bestehet in einem regelmäfsigen Sechseck von 180Toisen Seitenlange. Ich habe vergebens gesucht, sie mehr zusammen zu ziehen, undmich n,ach der Fnrggelmäfsigkeit der Lage-zu richten. Alle Entwürfe erschienen da-durch gleichsam verstümmelt, ohne gehörige Vertheidigung. Denn es ist nicht genug,Werke anzulegen, sie müssen auch gehörig bestrichen seyn. Sie hatten zugleich kei-nen oder zu wenig Raum zu den Bewegungen der Truppen und zu den für sie nö-thigen Wohngebäuden; zugleich wurden die Katzen und ihre Gewölbe zu enge, aufdie ich doch mein Hauptaugenmerk richten mufste. Man hatte mir zugleich., empfoh-len, die Festung unüberwindlich zu machen, und mit Recht; denn es wäre besser, siegar nicht zu bauen, als sie durch eine zu schwache Anordnung der Gefahr auszusetzen,vom Feinde erobert zu werden, der, im Besitz der Baskenbay, sie leicht mit frischenTruppen und mit Munition versorgen könnte. Es hiefse jedoch in den entgegengesetz-ten Fehler fallen, wenn man bei einer ganz vom Meere 'umschlossenen Festung, diekeine langwierige -Belagerung auszgihalten hat, Werke auf Werke häufen wollte- Ichhabe mich deshalb blos auf den Ilauptwall und die Raveline beschränkt, und nur diebeiden Contregarden 19 und 20 angebracht. Die Eine, wegen ihres kreuzenden Feuers,um gemeinschaftlich mit den Ravelinen 13 und ig zu Erhaltung der grofsen Batterie21, 22, 23, und des Dammesa 4 zu wirken; die zweite aber, um dem Feinde alle Lustzu benehmen, sich'auf der Insel festzuaetz§n - und, ^twas gegen die . Eestung zu unter-nehmen, denn er kann nur auf dieser Seite Laufgräben eröffnen, weil er hier. 3 FufsErde über der höchsten Fluth findet. Die Befestigung erscheinet dadurch sehr einfachund nur einen mäfsigen Aufwand zu erfordern. Allein dieser letztere Vortheil ver-schwindet durch die Schwierigkeit des Baues: denn gegen Westen müssen alle Werke,2, 8> 14 > 9 und 15 im Sumpf auf Pfahlrqste gegründet werden, auf der andern Seite,gegen Osten, nach der Kreuzbay und der Spitze von Tridoux, ist zwar Eelsenboden ?erhebet sich jedoch nicht über den Stand der niedrigsten Fluth, Alle Erde, selbstfür den innem Raum der Festung, mufs daher aus dem entferntesten Theile der Insel,2000 Schritt weit herbeigeschafft werden, ohne dafs man sich eines andern Fuhrwerkesals der Schubkarren bedienen kann,“ - . .

„Diese Erdmasge -beträgt 233293 Würfel-Toisen, die man kaum auf der Insel zufinden erwarten darf,, i. Sie; würde noch mehr betragen, wenn die Glacis hätten bis inden Sumpf verlängert werden sollen, wo zum Ueberflufs durch die Bewegungen derFluth-immer ein Theii davon bÄnwegge?pühlet worden wäre. Aus diesem Grunde

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