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Felsen abgeschossenen Trümmer, welche in die Batterie herabfallen, und Menschenund Lafl'eten zerschmettern. Dies beweist, dafs in jeder .ähnlichen Lage die Anwen-dung der Kasematten eine unerläfsliche Bedingung ist. Die niedere Batterie Portzicist sowohl in Hinsicht ihrer Lage unter einem Felsen, alsdurch ihre Bauart, jener durch-aus ähnlich, und man kann die Wirkung dieser beiden Batterien —zur Verteidigungder Rheede bestimmt, — als.Null ansehen. Jeder Offizier m.Brestist davon überzeugt,und.es herrscht nur Eine Meinung darüber.
Ich konnte daher nicht unterlassen, hier meine gewölbten Geschützstände anzuwen-den, vermittelst deren ich 164 Kanonen in zwei Stockwerken bedeckt aufstellte, so dafsNichts ihr Feuer dämpfen, und kein herabfallendes Felsenstück sie treffen konnte.Es kommt nehrnlich hier der obige Grundsatz in Anwendung: dafs man sich denmit vollen Seegein ankomrnenden Schiffen nur durch zahlreiche? undBedecktes Geschütz entgegen setzen könne."
Vermittelst dieser und einer zweitem ähnlichen Batterie-auf dem Portzic, die jedochnur \ jenes Geschützes enthielt, würde die Einfahrt der Rheede "Vön Brest jedem.Schiffe verschlossen worden seyn. Der Krieg kam jedoch dazwischen, der Graf d’Or»villers bekam den Oberbefehl der Flotte, und endlich den Abschied, um die Fehlerdes Seemirwsters zu büfsen. Er war folglich aufser Stand, seine Absicht auszüführen,und die Batterien zu Brest nach meinen Vorschlägen aiizulegen.
Bei meinen Unterredungen mit ihm hatte ich mich nicht blos auf das beschränkt,was den Hafen von Brest anging; die Nachrichten über das, was sich zu la Hogueausführen liefs, lagen mir mir nicht -weniger am Herzen, und der Graf d'Orvillers warim Stande, mir mehr Aufschlüsse zu verschaffen, als ich je in Brest zu bekommen er-warten konnte. Der Ober-Wasserbaumeister in diesem Hafen, Herr Choquet de Lin*du, war nämlich unter dem Minister ‘Machault gebraucht'worden, den Entwurf zueinem Kriegshafen in la Hogue zu machen. Er hatte zu dem Ende mit mehrerenGehülfen 6 Monate daselbst verweilt,’hatte alle Wassertiefen an den Küsten, und dieBeschaffenheit des Bodens untersucht, wo die Arbeiten geschehen sollten. Ueber diesenEntwurf hatte er ein starkes Werk, mit allen nöthigen Rissen und Anschlägen, be-arbeitet, und überliefs mir nicht nur dasselbe während der ganzen Zeit meines Aufent-haltes zu Brest, sondern brachte auch ganze Tage bei mir zu, um mir die nöthigenErläuterungen darüber zu geben. So bekam ich die vollständigste Kenntnifs von einerhöchst iobenswerthen Arbeit. Der Graf d’Orvillers war oft dabei zugegen, und ichhabe nirgends so viel Kenntnisse und so viel Liebe zur Sache gefunden.
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Zweiter Band.