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den gr.ofsoii und, wie litten Zweck zu .erfüllen,juni^ps.ere.^estung<;nyüe t^t^-e Gren*zen in einen kräftigen Vertheidigungsstand zu sefze^,; ....
Für unsere -Grenzen habe.ich einen Entwurf zu pernäanfenten .Linien, die; ganzeI/auter eptlang. gemacht, des ajs Beispiel dienen kahn, und,sich sehr leicht-der ganzenGrenze anpassen Jafst, indem inan die-Flüsse und die beherrschenden Anhöhen ioiGebirge benutzt. Nichts ist einfacher und einer leichteren Anwendung fähig, al« üieseBefestigungsweise; und dennoch würden dergleichen Linien nur äufserst schwer Zdüberschreiten, seyn, weil dies die Belagerung mehrerer sehr starken, des gröfsten Wider-standes fähigen Forts bedingt. Jedes derselben könnte; nemlich nur unter dem Feuer^ines andern Forts eingeschlossen werden, woraus die Möglichkeit hervorgehet,. die.Besat^png. so.oft abzulösen, als man es für nöthig findet. Da zugleich die Vertheidi-ger durch,feste Gewölbe gegen den Bombenwurf geschützt'sind, lassen sich die Mili-zen unbedenklich dazu anwenden. Ein sehr zu beachtender Vortheil, weil es öftersan regelmijfsigen .Truppen fehlen kann.
Die Linien müfsten dem Laufe der Flüsse und Bäche folgen, und die nöthigeßSchleusen enthalrerfl "um Schiffahrtskauäle zu bilden wo es nur irgend die örtslage ge-stattet. Unsere Grenze hat gröfsenthiils eine diesem Zwerk entsprechende Beschaffen-heit:' denn man kann von den DöUbt's in der Fr'artche Com'tdan, durch gähisElsafs bis Land au,--und'hach einer 'kürzen Ueberschreitung der lothringischen Gebir-ge, von der Saar bis nach Dünkirchen eine Schifffahrt bewirken. Die Möglichkeit - die-ser Kanäle ist durch die angestellttn Abwägungen des Bodens erwiesen, und es'-wirdwohl niemand den grofsen Nutzen'der Ausführung dieses Entwurfes bestreiten kühnen.
Wenn überhaupt auf der eine'fl Sthe eine genaue Aufmerksamkeit auf die zweck-mäfsige Verwendung der Baugelder, und möglichste Sparsamkeit Pflicht des Ministersist, rmtfs Er auch andern .'J’heils daraul sehen, dafs Zunftgeist oder inifsverstarideneSchonung der Hülfet]hellen nicht eben so grofse Nächtheile herbeiführen. Nie ver-liehre er das''fvf ste Grundgesetz der BjfesUgupgskqmst aus den Augen:...
- tKttr d>e- Befestigung-verdienet deil Vorzug, welche auf jeden Punkt ihresUmkrpises' eine gröfsere. und besser gedeckte Feuermasse bringen kann. DieserGrundsatz aber, der keinen Widerspruch erleidet, schliefst alle Umrisse mit Bollwerkenin Vergleichung .gegen die kasemattirten Zangenwerke gänzlich aus, weil man injenen das Geschütz nicht erhalten kann, während' es in diesen als unzerstörbaränzusehert ist. Von dem Geschütz allein aber ist die Verteidigung zuerwartenj ohne Geschütz findet kein kräftiger, kein dauernder Wider-stand statt. Jeder, der Belagerungen gesehen, oder hur die Geschichte aller.Bela-gefungen studir et hat, wird von dieser Wahrheit überzeugt seyn, Sie ist’s, die der