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„Man würde die Berme gern weglassen, u r enn sie nicht öfters durch einen zu locke«„ren Boden nöthig gemacht würde, um das Herabrollen der äufseren Brustwehrböschung„zu verhindern.“
„Die Wolfsgruben gewähren immer den Nutzen, die Ordnung der angreifenden„Truppen'zu Stohren,) und folglich: die Heftigkeit des Anfalles zu schwächen. Man Le-trtget sie nicht immer in den Graben, wie bei den Reduten vor Mastricht; häufiger wei*„set man-ihnen ihre Steile vor, jenem an, und macht ihrerwenigstens drei : ja wohl„fünf Reihen. Die ausgehobene Erde wird auf den Zwischenräumen verbreitet,,.- wo-„durch sie noch tiefer und weiter werden. Ein gröfseres Annäherungshindernifs wer»„den sie, mit einem zugespitzten Pfahle unten versehen, der das Hindurchgehen er-schwert.“ ‘
„Auf der Grabensohle haben die Paliisaden den Vortlieil, bei Aufführung der„Brustwehr nicht im Wege zu seyn, und aus dem Fekle nicht gesehen zu werden - . Bei„breiten und tiefen Gräben scheinen Sturmpfähle auf der Berme den Vorzug zu ver-dienen;*) sie sind-ebenfalls nicht aus dem Felde gesehen, und weit schwieriger von,;dem in den Graben gesprungenen Feinde abzuhauen. Eine-solche Redute, von„22 — 23 Toisen - Seitenlange, mit Sturmpfahlen und Paliisaden und mit drei oder vier„Reihen Wolfsgruben uipgeben, von 500 Mann mit einigen Geschützen vertheidiget,„kann ohne Zweifel eine ganze Kolonne aufhalten **).“'
„Obgleich der Bau einer solchen Redute nicht schwierig ist; kann man doch nur„selten Zeit genug'darauf verwenden. Von der letzten, und von dem Zweck welchen„man dabei hat, hängt die Einrichtung der Feldschanzen ab. Peter der Grofse liefs„bekanntlich in der Nacht vor der Schlacht bei Pultawa vor der Fronte seiner Infan«
. terie Reduten aulwerfen, dene'n er den' Sieg verdankte.“
„Einfachheit' und schnelle Ausführung sind überhaupt die vorzüglichsten Eigen-schaften der Feldverschanzungen. Die vorgeschlagenen Kaponieren'vor den Sei-ten der Reduten würden den Bau sehr verzögern, besonders die Zugänge zu jenen;„Das leichteste Mittel ist: die Durchgänge erst zu graben und auszutrempeln, dann-„aber die Brustwehr über ihnen au-fzuscliütten. Nothwendig kann letzteres erst gesche-iten, wenn jene fertig sind; das ist jedoch nicht der einzige Fehler der KaponierenL
•' Sturmpfähle sind' gewöhnlich schwächer als Paliisaden, und deshalb mit leichterer Mühe nbzitfiauen;Sie haben aufserdeni den Nachllieil, die Stürmenden gegen die, über dia Bmstwehr herabgewor-tenen Granaten ctc. zu schützen. Anmei'K. d. Ucbersetz'.
>*)' Die neueren Erfahrungen haben den Ungvund' dieser Behauptung zur Genüge "erSviesen- Es-istdein feindlich.cn Geschütze sehr leicht, bei zweckmitfsigeni Gebrauch die Kartonen der Ffeldrchan.aen unbrauchbar, und sie selbst verihcidiguugslos zu machen. Nur in Verbindung, mehrerer, uud,gehörig von 'Truppen unterstützt, labt sich ein kräftiger Widerstand' von ihnen erwarten-,
■Atunierk. d- Ucbersetz.