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thümliche Fehler aller zusammenhängenden yerscJjaB2[ungen, An.lehnungspurfkt& sincfunentbehrlich. Man inufs ein'zweites YertheidigungsmiUei haben, urn. den Feind auf-zuhalten, da das Feuer allein'nicht hinreichend ist. Hier ist er gezwungen,, die Fl.e-Schen-R e d u t en anzugreifen, deren Widerstandsvermogen oben auseinandergesetztworden ist. Solche YVerke, gehörig; unterstützt, lassen sich nicht erstürmen.
Tab." XXXIII zeiget die Anwendbarkeit, dieser Veijschanzungsweise auf jeden Bo-dem Die , Dnregelmäfsigkeiten desselben benutzend, ■,ist- hier der Hauptzweck: dasGanze in einzelne von einander unabhängige.Theile .zn trennen, die sich .wechselsei-tig unterstützen. Es ist zugleich wichtig, sich aufserhalb der Verschanzungen auf denFlügeln einen Punkt zu erhalten, von dem man die Angreifenden im Rücken beschie-fsen kann, und mit dem man einesichere Verbindung hat. Das Dorf Oberhausenwar auf dem linken Flügel dazu bestimmt. Im. Jahr 1734 lag es innerhalb der Linien:ich habe es aber vor der Verschanzung gelassen, damit der Feind nicht darauf fälltes anzugre^fen, weil er alsdann immer noch jene unberührt vor sich findet. Es ge-währet aber eine aufserordentlich vortheilhafte Bestreichung des ganzen linken Flügels,die keinen Angriff auf dieser Seite zuläfst.
Die rechte Smre längs des Hügejs ist dem Feinde vorzüglich günstig. Aus Man-gel eines Dorfes is< hier eine Verschanzung vorgeschoben, aus dreiFleschen-Redutenbestehend.; Eine derselben macht gleichsam die Citadelle, und sichert zugleicli,die Ver-bindung mit der Gircumvallationslinie. . Man wird hieraus die Anwendbarkeit dieserMittel auf jeden Boden sehen, wodurch man sich den wesentlichen Vortheil verschafft,im Augenblick des Angriffs mit voller Kraft auf den Fe,in,d losstürzen,zu können; dersicherste Weg, jenen fruchtlos zu machen. Längs, den .Bächen habe ich Sägewerkeangelegt, um die Brücken zu decken, und die Gemeinschaft zu sichern. Ein .andererZweck, dieser inneren Verschanzungen und der Reduren ist: den inneren Raum in be-■ sondere abgeschlossene .Thede zu zerschneiden, zur Vertheidigyng gegen den irgendwoeingedrungenen.Feind, wie gegen die ausfallende Besatzung der Festung. Mit dieserBefestigungsart ist zugleich der sehr ■wesentliche Yorthfiilryerbundeuj dafs. marg sie wül-kührlich vetstärken kann, indem man die Dimensionen des Profiles vergröfsert. Die. Grosse der Arbeit kann nicht dagegen .eingewendet werden, weif sie ja nich,t einmaldie Hälfte von dem ist was 1734 ausgeführet ward. Wollte man sagen: für eineschirache Armee.ist auch das noch zu viel, wenn man vor Ankunft, des Feindes nicht• viel Z(eU übrig hat), .so lä.fst sich Einmal für 3llemal darauf erwiederj^: sobald,ihr nur eineSchwäche: Brclagerungsarmee, ligbf, .ujpjd keine Bauern zur ■ gclfanzarb/it, aufbriageti köiipt,^iWährenclider Feipd irnuStau.de ist. Euch jeden Augenblick .anziigrej/en, .diirft.Ihr dieBeiägeru; g nicirFunternehmeuv .Sie,.würde damgin die Rejae abenthegpvÜQher; Unter-nehmungen gehören, denen ihre Strafe mit Recht auf dem Fufse folg.,