jene Anlagen sämmtlich von dem Feinde erobert sind. Kein feindliches Schiff darfsich der Küste nähern, oder auch nur in der Bucht verweilen wollen» Sie fanden bisjetzt hier eine sichere Zuflucht gegen alle Stürme aus Süden und Süd-Osten.
■ Auf gleiche Weise sind alle Eingänge der grofsen Rheede durch die Eorts A BC D E F völlig verschlossen, wozu das alte Fort A lange nicht hinreichend war. Amgröfsesten ist die Anlage auf dem hohen Vorgebirge Oostenburg, weil sie eben d^s-'xhalb den Raum^ durch den es von der Insel Diwars abgesondert wird, nur Sehr un-vollkommen bestreichen kömite. Hierzu wird eine niedrige kasemattirte Batterie, aufdem untersten Theile des Vorgebirges an der See, erfordert. Die unerläfsliche Notli-wendigkeit dieser Batterie bedingt aber auch die Anlage auf dem Gipfel des Berges;denn sobald sich der Feind des letzten bemächtiget: ist man gezwungen, die auf derniedrigsten Stelle liegende Batterie zu verlassen.
Ich habe dem Fort obeü auf dem Berge, mit Beobachtung möglichster Ersparnis,dennoch eine solche Einrichtung zu geben gesucht, dafs es jedem möglichen Angriffeüberlegen ist. Ein halber gewölbter Thurm a fig. 3, von 40 Toisen Durchmesser, ver-einiget sich mit zwei geraden Kasematten, um rechts und links den ganzen oberenTheil des Berges zu mnschliefsen. Die Kasematten laufen hierauf zu beiden Seiten 75Toisen rückwärts den Strand entlang, um mit ihrem Geschütz den innern und äufserenTheil der Bucht zu bestreichen. Sie endigen sich hinten an'den runden Thürmenvon 40 Toisen Durchmesser, auf dem äufsersten Ende des Vorgebirges. Unten, sonahe als möglich au den Strand, lege ich eine Batterie von drei ge-.völbten Stockwer-ken, welche gegen die hohe See 70 Toisen, gegen den inneren Theil der Rheede aber35 Toisen lang ist, und gegen den Haupteingang der Rheede eine Abrundung von 20Toisen Halbmesser hat. Zur Sicherheit dieser Batterie erbaue ich endlich zwei kleineThürme, dereu Verbindung durch eine Mauer mit Schiefslöchern bewirkt wird, die manaus der See nicht entdecken kann. Bei einer solchen Anordnung, sowohl oben auf demBerge als unten, ist es unmöglich, sie mit Erfolg auf irgend einer Seite auzugreife'n.
Da der Durchgang iooo Schritt breit ist, und da die feindlichen Schiffe nahe an derSpitze der Insel Duvars hin seegeiri könnten, wo sie bei hoher Fiuth und frischemSeewinde nur wenig von dem Feuer des zu entfernten Geschützes leiden würden:halte ich die Anlage eines kasemattirten Thurmes von 40 Toisen Durchmesser auf die-ser Spitze für unerläfslich. Nichts kann alsdann die Schiffe retten, wenn sie es wagensollten, durch diesen Schlund zu gehen.
Die vier übrigen Eorts C D E F sind minder bedeutend. Sie dienen zu Bestrei-chung der anderen Leiden Eingänge, wo die See nicht so tief ist als in der Haupteinfahrt.
Bei Befolgung dieses Entwurfes, der mir als nothwendig erscheint, kann man übri-gens die Stärke der einzelnen Theile vermehren, oder verringern, je nachdem es die
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