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3- Urtlieile' verschled en er Kriegs vers tandigen i !'
über die Eolhverlce und über die Zangen werke.
Man mufs mit Recht erstaunen, .clafs noch davon die Rede seyn kann: ob dieBollwerke das Höchste der Befestigungskunst sind, oder nicht? . Ich habe das letz-tere bis zur Evidenz erwiesen; jetzt will ich nur noch zeigen, dafs ich nicht der, Ein-zige wat, der so dachte, sondern'dafs auch andere, grofse Männer dieselbe Meinunghegten.
'Vaub an
i hatte die von ihm mit Bollwerken angelegten 'Festungen mit so geringer Mühe er-obert, dafs er sie für äufserst schwach, und eine andere Befestigungsweise für nolhwen-dig hielt. Er hat später nur mit seinen Böliwerksthürmen gebauet.
Vaubans Nachfolger;
unter ihnen hat der berühmte Ingenieur Cormontaigne in einem besondern Werkebewiesen: dafs Vaubans neuere Befestigungsart nicht stärker, wohl aber weit kost-spieliger sey als die ältere.
Coe/tont, der Vauban der Holländer,glaubte: man müsse die 'Polygonseitön vergröfsern, und die Bollwerke durch verdop-pelte Facen und durch kasemattkte Flanken .abschneiden,. die eine sehr gute innereVertheidigüng gewähren ; Wide'rstandsmiitel, die von unsern französischen Ingenieu-ren Stets geringe geschätzt worden sind. ■ . . , '
Filley, General-Lieutenant und Chef der'lngenieure,hielt den Umrifs mit Bollwerken für so schwach, dafs er eine andere Befestigungsartersann, die er Mez^alectre, oder die Vertheidigüng aus der Mitte nannte. Er hatteein so grofses Zutrauen in die Ueberlegenheit der letzteren, dafs er sie bei seinemBefestigungsentwurfe für die Insel Aix anwandte, *)
Man. hat oben das F üt und Wider dieses Entwurfes gelesen (Thl. 2, Kap. XIT,).Der Ingenieur Fourcroy, Eiiieys Nachfolger im Oberbefehl des Corps, hat diese
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• *) Schon Marchi giebt unter Seinen Festungsentwürfen einige Ten.iiflen, jedoch wohl mehr derVollständigkeit wegen. Landsberg, der bei weitim nicht genug geschätzte Vater der deut-schen Kviegsbaukunsr, ziehet unbedingt di* Zange den Umrissen mit Bollwerken vor, weil siegegen jeden vorliegenden Punkt mehr Feuer giebt als diese. Sein bedeckter Weg ist eine Enve-loppe mit eiitem Vorgraben, und er empfiehlt, nach Ri in pl er, eine zweckmäfsig eingerichteteFaussebraye, weil sie ein* niedrige Grabenbestreichung verschallt, die man ohne sie gänzlichentbehret. Auch Iler box t rechnet ebenfalls auf Uebetlegenheit des Kanonenfeuers und überallangebrachte niedere Bestreichung, wodurch sein Umrifs eine völlig zangenförmige Gestalt be-kommt, obgleich er die Namen Bollwerk und Ravelin beibehalten hat.
' Anmerk. d. Uebersetz.