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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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31
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links, macht den Ring vorn an der Laffete vom Djehnagel I99; zwei Kanoniere thnn ein-Gleiches mit den beiden Stützen, welche in die Seitenringe des Rahmengestelles gescho-ben werden.

Will man jedoch nicht lange in derselben Stellung bleiben, läfst man die Pferde an-gespannt, die, sobald sie nur des Feuers gewohnt sind, die Bedienung des Geschützes garnicht hindern. Ficht man im Zurückgehen, bleiben die Pferde beständig an der Laffete,und man kann in währendem Marsch unaufhörlich schiefsen *).

Auf Eure Posten! Es treten 4 Mann an die grofsen Räder, 2 Mann an die Stüt-zen und Einer an die Deichsel, um das Geschütz auf das Ziel, zu richten, worauf 2 Manndie Keile unter die grofsen Räder legen, und 2 Mann die kleinen Räder auf die vorbe-schriebene Art einhemmen. Der Gradbogen am Richtbaume zeigt die Neigung des Erd-bodens an. Hängt er vorwärts, oder ist er wagerecht, bleibt die Laffete unverändert. Gehthingegen der Abhäng rückwärts, wird das Rohr vorn von zwei Mann niedergedrückt, undvon zwei andern der Richtbaum des Rahmen vermittelst der Handepeichen aufgehoben,damit die Docke am Protznagel und die Protzkette losgemacht werden können, um denRahmen bis zu der erforderlichen Höhe zu erheben, wo er eine Neigung von 5 0 be-hält. Man stellt nun die Docke am Protznagel vermittelst der Schraube fest, und schiebtdie Stützen ein, denen man auf weichem Boden zwei kleine Bretstücke unterlegt. Jedertritt wieder an seinen Ort.

Chargirt! Der Kühleimer wird abgehangen und unter die Achse gesetzt und dasZündlicht angebrannt. Man wischt aus, bringt die Ladung in das Rohr, setzt an undverrichtet alles bis zum Abfeuern wie gewöhnlich. Soll das Feuern aufhören, um die Stel-lung zu verändern, werden die Stützen hinweg genommen, die Docke wird losgemachtund wieder auf der Mitten des Richtbogens cd (Fig. 10. 12. Tab. XXXIX.) befestigt.Man hemmt die 4 Räder los, setzt den Kasten auf die Laffete, hängt den Kühleimer an,und befestigt endlich die Laffete vermittelst des vordem Hakens an den Drehnagel desRahmen^

Zu dem schrägen Feuer

wird die Docke losgemacht und das Geschütz in die neue Richtung gebracht. Ist diesgeschehen, werden die Räder wieder eingehemmt, und es wird wie vorher gefeuert.

Nach der Flanke zu chargiren.

Ein Gehülfe an der Deichsel giebt derselben, so kurz als möglich, die nöthige Seiten-richtung, während 4 Mann an den grofsen Rädern und 2 Mann an den Stützen die Be-wegung ausfuhren.

*) Es versteht sich von Selbsten, dafs man bei jedem Laden und Abfeuern Halt machen mufs.

Das Feuer am Schlepptau scheint in diesem Falle dennoch vortheilhafter zu seyn.

Anmerkung des Uebersetzers.