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cnssIonen überzeugt zu haben, dafs das Vorgeschlagene besser Ist als das schonBes tehende *).
Text S. 75. „Mehrere Schriftsteller haben sich unglaubliche Muhe gegeben, den„Punkt zu erreichen, auf welchem die (Französischen) Ingenieure bereits standen*, auch„die letztem bekamen die Freiheit, durch Schriften zu zeigen, dafs die Wissenschaft an-„ter ihren Händen weiter vorgeschritten sey als man wähnte. So entstand eine Reibung„der Ideen, die der guten Sache Gewinn bringen würde, wenn man sie richtig zu fassen„wüfste. Zuir Unglück ist der Streit bis jetzt unentschieden geblieben, denn er liegt au-sser dem Gesichtskreise derer, die diesen Gegenstand nicht gründlich studirt, d. h,~„ihn als Handwerk getrieben haben.“
Ich habe oben von Einer jener Schriften der Ingenieure gesprochen (dem Tratte com-jjlct de fortißcation'), die allenfalls blofs als Beweis der Unvollkommenheit dienen können,worin sich die Kunst noch befindet. Die Ideen richtig fassen, heiTst doch wohl: sieauf die wahren Grundsätze zurückführen, die ich schon vor vielen Jahren aufgestellt habe.Man mufs sie annchmen oder ihre Unrichtigkeit erweisen, was offenbar unmöglichist. Welche gründliche Kenntnisse sind wohl nölhig, um einen so oft wiederholtenHauptgi undsatz einzusehen, dafs zehen bedeckte Kanonen über eine un-bedeckte die Oberhand haben und sie zum Schweigen bringen trüssen£dafs daher jede Anordnung die vorzüglichere ist, die mehr und besser ge-decktes Geschütz anfnehmen kann als eine andere? Es ist ungereimt, zu be-haupten, dafs jemand nicht tief gelehrt genug ist, um hierüber zu entscheiden.
Text S. 75. „Man sieht leicht ein, dafs die Befestigungskunst eine grofse Anzahl„Kenntnisse erfordert.“
Die Kriegsbaukanst besteht ans zwei Abtheilungen: dem Entwürfe und dem wirk-lichen Bau, wie ich schon an einem andern Orte gesagt habe. In Rücksicht des er-stem erfinden die Französischen Ingenieure Nichts: und sie müssen selbst eingestehen,dafs dazu keine Wissenschaft nöthig ist. Um jedoch gut zu,banen, bedarf man Kennt,nisse: und ich mache ihnen den Besitz derselben keinesweges streitig. Ueber diesen letz-ten Punkt sind wir demnach einig; was jedoch die Entwürfe anlangt, so mufs ich be-haupten, dafs ihr Erfindungsgeist noch in der Wiege ist. Sie haben die ersten Grundzügevon ihrem Urältervater erhalten, und seitdem auch nicht Einen Strich hinzugefügt.
•) Möchte man nch doch . lgemem überzeugen, dafs beinahe jede Veränderung des Umrissesmehr kostet als sre leastet. Nicht alles gewährt wirkliche B^streichuHgwa, uns durch die Lage der L.nien so erscheint; oft fallen die S.reichlinien durch die 1?’Len VVallhohen - die das Defilemeut herbe.führt - zu weit vorwärts, und gewälire/amFufse der todten Massen dem Angreifer volle -Sicherheit. fa * m
Anmerkung des Uebersetzers.