ständnisse herbeigelassen: „L'aile cl’un papillon ou 1‘oeil d'unemouche suffisent pour confondre tous ceux qui nient l’existencede Dien .“ ] )
Wir beginnen unsern Ueberblick mit der Chemie undPhysik. Der gegenwärtige Stand dieser beiden Disciplinenweist, namentlich nach der praktischen Seite bin, einen niegeahnten Fortschritt auf. Die Chemie hält freilich noch anden seit Anfang dieses Jahrhunderts aufgestellten Grundstoffenfest, und höchst wahrscheinlich werden zu den gegenwärtigbekannten (17 im Laufe der Zeit noch einige weitere hinzu-kommen, indem in den kürzlich aufgefundenen analogenReihen noch einzelne Lücken bestehen. Die sogen. Aequi-valente, d. h. die Verhältnisszalilen, in welchen die einzelnenElemente sich mit einander chemisch verbinden, sind eben-falls als zu Recht bestehend zu betrachten. Die Zahl derchemischen "Verbindungen, namentlich derjenigen, welche ausdem Pflanzen- und Thierreiche gewonnen werden, hat sichins Unendliche vermehrt. Die Chemiker haben vielfach ver-sucht, die in der Pflanze und im Thierkörper sich abspielen-den, chemischen Vorgänge künstlich nachzuahmen; es istallerdings gelungen, die Zersetzungsprodukte des Stoffwechselsherzustellen, z. B. aus Stärke Traubenzucker, und weiter ausdemselben Alkohol oder Pflanzensäuren. Aus ätherischenOelen gewinnen wir ferner Harze, die Fette spalten wir inGlycerin und in verschiedene Fettsäuren. Aus der Steinkohlestellen wir die mannigfaltigsten Substanzen dar, die wir invielen Pflanzen wiederfinden. Allein diejenigen chemischenVerbindungen, aus welchen die Gewebe sich aufbauen, welchezur Ernährung und zum Wachsthum der Organismen noth-wendig sind, z. B. Stärke, Blattgrün, pflanzliches und thierischesEiweiss, Leim, Fett, bringen wir künstlich in keiner Weise zuStande; ja nicht einmal höchst einfache organische Zersetzungs-produkte, wie Ammoniak, Salpetersäure, Leuchtgas, Petrol,vermögen wir aus ihren Elementen zusammenzusetzen. DieZahl der organischen Stoffe, welche uns aus anorganischenVerbindungen oder aus ihren Elementen herzustellen gelingt,.