Stabsoffiziere, anders abstrahlten, als wie solches inmanchen Armeen festgestellt ist.
In verschiedenen Armeen herrschen in dieser Hinsichtnoch aus den frühern Verhältnissen der Artillerie abgelei-tete Ansichten. Nur in den Armeen, in welchen die Ar-tillerie als Waffe betrachtet wird, alle Büchsenmeistereilängst verschwunden ist, hat sich auch das Verhältniß derArtillerieoffiziere anders entwickelt und gestaltet.
In Frankreich zählt das Artillcriekorps bei acht Re-gimentern zu Fuß und vier zu Pferde, im Frieden:
1 Generallicutenant als Chef,
8 Gencrallieutenants,
15 Marechaux de camp,
50 Obersten45 Oberstlieutenants,
167 Vataillonschefs,
518 Hauptleute,
397 Lieutenants, und65 Unterlieutenants.
Die Generale der Artillerie waren zur Zeit des Krie-ges nicht allein auf das Kommando ihrer Waffe beschränkt,sondern sie führten Brigaden und Divisionen der andernWaffen; ja zwei große Heerführer des Rcvolutionskriegesgingen aus der Artillerie hervor.
Bei der russischen Artillerie ist noch bestimmter dasVerhältniß der Artillerie-Stabsoffiziere ausgesprochen.
Bei jeder russischen Armee befindet sich ein Generale» Lkeb der Artillerie, bei jedem Armeekorps ein Ge-neral der Artillerie, bei jeder Division ein Oberster alsBrigadekommandeur der Artillerie, welcher drei Batterien,oder 36 Stück Geschütz, unter seinem Befehle hat. JedeBatterie steht im Verhältniß eines Bataillons, und wirdwie dieses von einem Stabsoffiziere befehligt.
Die russische Armee in Frankreich bestand 1815 aussechs Armee- und zwei Reserve-Kavalleriekorps. Bei