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2 (1824) Zweiter Theil / von W. von Grevenitz
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65
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gegebenen Richtungslinie, wozu der Laffetcnschwanz linksoder rechts geworfen wird.

Die nun folgenden Kommando's:

Kartusch!

Setzt an!

Schlagröhre!

Richtet!

Kanon! Feuer!

werden eben so wie beim 0Pfänder, ausgeführt. Nurmüssen beim Richten Nr. 7. und 8., in die Stelle vonNr. 3., den Laffetcnschwanz, nach dem Andeuten vonNr. 4., seitwärts bringen, sobald nämlich eine sehr ge-naue Richtung auf einen bestimmten Punkt erfordert wird.Sonst ist die Bestimmung von Nr. 8. dahin zu sehen,daß das Geschützrohr in die Linie gebracht wird. So wieNr. 4. die Höhenrichtung beendigt hat, lassen Nr. 7.und 8. wieder die Bäume los, und treten einen Schritthinter selbige zurück.

Beim Vorbringen des Kanons wendet sich Nr. 3.gegen die Hintere Felge des Geschützrades; Nr. 7. und 8.fassen an die Hebebäume, und bringen auf diese Art, wiebeim 6 Pfänder, das Kanon vor.

Das ohne Kommando Laden wird ganz wie beim6Pfänder ausgeführt. Doch ist zu bemerken, daß, wennNr. 2. seinen Kartufchtornister, worin sich zwei Kartuschenbefinden, geleert hat, er durch Nr. 6. abgelöst wird, indessen Stelle wieder Nr. 10. mit einem gefüllten Tornistertritt. Nr. 2. läßt dann seinen Tornister bei der Protze,oder bei dem Munitionswagcn, auf's Neue füllen.

Das Kartätfchfeuer findet in eben der Art wie beim6 Pfänder statt, und es wird hier noch Nr. 9. zum Her-antragen der Kartätschen gebraucht. Nr. 8. nimmt dabeiwie gewöhnlich die Seitenrichlung. Nr. 4. sorgt, ohne sichzum Richten niederzubücken, daß das Geschützrohr wage.

I>. Greveiiitz vrg. u.Takt. u. 5