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2 (1824) Zweiter Theil / von W. von Grevenitz
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mittelsten Geschützführer ihres Zuges. Der Offizier desersten Zuges muß sehr aufmerksam seyn, fein Pferd geradesenkrecht auf der gehabten Grundlinie fortzuführen; einGleiches müssen auch die Geschützführer, indem sie sichrechts richten, beobachten, indem es, ohne diese sorgfältigeBeobachtung, dem Batterickommandeur unmöglich wird,die Batterie in der gegebenen Richtung in der Gewalt zubehalten. Sicht der Batterickommandeur, daß bei einemTheile der Batterie die Intervallen sich erweitern oderverengen, so ist dies ein Beweis, daß der Offizier desersten Auges nicht geradeaus reitet. Der Batteriekom-mandcur muß daher sogleich diesen Offizier in die richtigeLinie korrigircn.

Soll eine avancirende Batterie kehrt machen undrückwärts marschircn, so wird kommandirt: Batterie,zu Eins kehrt! Marsch! Vorder- und Mittclreiterlassen dann, wie bei der halben Wendung gesagt worden,zurücktreten. Auf: Marsch! wenden die Geschützführerihre Pferde so viel linksum kehrt, daß sie neben dem Vor»derrciter vorbeireiten können, und reite» im Galopp, ihrGeschütz fünf Schritte links lassend, bis zur Höhe derMündung vor, woselbst sie die Gangart annehmen, inwelcher sich die Batterie bewegt. Vorder, und Mittel»rciter stellen auf: Marsch! ihre Pferde links, dann nocheinmal links, und reiten, erstere in einer volteähnlichenBewegung, bis auf 10 Schritt gegen den Punkt, wo derMittclreiter des links stehenden Geschützes gestanden hat,wo sie wieder so viel links wenden, daß sie den Geschütz»führer genau vor sich haben- Die Mittelreiter folgen denDordcrreitcrn in dieser Bewegung auf einem kürzern Bo-gen, und die Stangenrciter lassen ihre Pferde, wie beilinksum, in einer doppelten Wendung antreten, wobei sie,wenn das Protzrad anstoßen will, ihre Pferde scharf an-ziehen lassen. Diese Bewegung wird im Trabe gemacht.Die zugführcnden Offiziere reiten sogleich mit rechtsum kehrt