Buch 
2 (1824) Zweiter Theil / von W. von Grevenitz
Entstehung
Seite
211
JPEG-Download
 

211

sich auch die Infanteriemassen , von Muth beseelt, näher aneinander drängen, und so wird der letzte Moment herbei-geführt, welchen wir im Pl. XVIII. 2. näher be-zeichnen.

In zwei Echellons, jedes von einer Brigade oder 18Kanonen, sind die 6Pfänder-Brigaden dem Feinde auf000 Schritt näher gerückt, und haben sich dabei rechtsund links gezogen, um ein Intervall von 35-0 Schritt zugewinnen In dieses Intervall rückt eine Brigade

Infanterie II. L-, dieser zum Souticn eine andere in Ba-taillonsmasscn formirt 6. (I., und dem Ganzen wiederzur Unterstützung dient die Reservedivision v. O. j gro-ßen Massen, hinter welchen die Linicnkavallerie-Brigadefolgt. Die Flügelbatterien L. I. 2. 3. werden nun zumTheil ihr Feuer einstellen müssen, aufprotzen und sich ink. 1. 2. aufstellen; nur eine 12Pfänder-Batterie wird inL. 2., und die 7 Pfänder-Haubitzbattcrie in L. 3. nocheine kurze Zeit im Feuer bleiben können. Auf jedem Flü-gel stellt sich eine Brigade in Mafsenfeuerlinie aufO. O, oder nach Umständen auch in Bataillonsmassen.Alles drängt sich zum Nahgcfechte, und wiederum gehendie ti Pfänder-Fußbatterieu in Echellons, jedes von einerJnfantcriebrigade gedeckt, 300 Schritt vor (H. H.) underöffnen hier das Feuer mit kleinen Kartätschen. DasVorgehen muß mit dem Taue im Marsche geschehen.Die Brigade des ersten Angriffs wird bei diesem Vorge-hen ihre Tirailleurs in Thätigkeit treten lassen, welche mitdem Feuer dieser Batterie das ihrige vereinigen, und wennder Feind erschüttert worden, dann: Bataillousfcuer;Avancirt! (X X.) Vataillonsfeuer; Gewehrfällen; Hur-rah! den Feind in die Flucht geschlagen. Die Mitwir-kung der Artillerie hört in H. H. auf. Wenn der Feindgeworfen ist, folgt diese Artillerie aus H. H. dem Feindenach, um ihn mit Kartätschen zu begleiten; Kavallerieund reitende Artillerie eilt ebenfalls herbei, den Sieg zu

14 *